Augenlasern: Endlich wieder scharf sehen!

Scharf sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen. Für viele Menschen mit einer Sehbehinderung ist das eine reine Traumvorstellung. Doch die Medizin macht im Bereich der Augen seit Jahren rasante Fortschritte. Laser-Operationen sind mittlerweile gängige Eingriffe und können Abhilfe schaffen. Den Durchblick ohne Sehhilfe wiederzuerlangen ist keine Träumerei mehr.
  • Immer mehr Menschen mit Sehbehinderung entscheiden sich für eine Augenlaser-Behandlung. Bildquelle: Pixabay

Auch wenn eine Brille die eigene Sicht schärft, kann sie auf Dauer ganz schön nervig sein. Insbesondere für Menschen, die sich erst im fortschreitenden Alter mit einer Brille anfreunden müssen. Wer auf Kontaktlinsen umsteigt, kämpft mit anderen Problemen – etwa mit trockenen Augen oder Entzündungen.
Über 20 Millionen Menschen in Deutschland sind wegen Kurz- oder Weitsichtigkeit auf eine Sehhilfe angewiesen. Dazu kommen altersbedingte Symptome und Krankheiten, die die Sehkraft einschneidend gefährden. Darunter fällt beispielsweise der Graue Star.
Die medizinische Entwicklung kann heutzutage in Form von Laser-Operationen Abhilfe schaffen. Inzwischen gibt es die sogenannten Augenlaserzentren mit Ärzten, die sich exakt auf diese spezielle Behandlungsart spezialisiert haben. Der Eingriff dauert dabei nicht länger als eine halbe Stunde und die Patienten können schon nach kurzer Zeit scharf sehen.
Auch wenn es immer wieder kritische Stimmen aufkeimen, bilden die Laser-Operationen eine der erfolgversprechendsten Methoden, um die eigene Sehkraft wiederherzustellen.

Zwei Verfahren für scharfe Sicht

Am weitesten verbreitet in Deutschland ist die sogenannte Lasik-Methode. Die Abkürzung Lasik steht für Laser-in-situ-Keratomileusis. Ein Femtosekundenlaser schneidet einen Halbkreis in die Hornhaut. Danach klappt der Operateur den Hornhautdeckel auf. Ein zweiter Laser schleift die darunter liegende Hornhaut etwas ab. Ein paar Tausendstel abgetragene Millimeter reichen aus, dass sich die Brechkraft ändert und die Fehlsichtigkeit behoben ist. Der Eingriff wird abgeschlossen, indem der Deckel wieder auf das Auge geklappt wird.
Seit 2011 kommt noch ein fortschrittlicheres, schonenderes Verfahren zum Einsatz. Die Operationstechnik trägt den Namen ReLEx Smile – die Refraktive Lentikel-Extraktion. Bei dieser Methode lösen die Laserstrahlen unter der Deckhaut Gewebe von der obersten Hornhautschicht ab, das dann durch einen winzigen Schnitt entfernt wird.
Welche der beiden Methoden sich besser eignen, kann nur der behandelnde Arzt feststellen. Natürlich muss jeder einzelne Fall individuell bewertet werden. Aufschluss über die korrekte Behandlungsart geben verschiedene Voruntersuchungen, die immens wichtig sind.

Den richtigen Arzt finden

Um Patienten bei der Wahl des Arztes zu unterstützen, hat die Kommission Refraktive Chirurgie beim Verband der Augenärzte Qualitätskriterien definiert. Dort finden Patienten alle Informationen über den Eingriff sowie eine Liste mit zertifizierten Ärzten. Diese haben sich dazu verpflichtet, Operationen nach den aktuellen Empfehlungen des Berufsverbands für Augenärzte und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft vorzunehmen und sich regelmäßig fortzubilden.
Die Garantie, ein Leben lang von einer Brille oder dem Grauen Star befreit zu sein, können zwar auch eine gründliche Voruntersuchung, ein erfahrener Arzt und sogar die modernste Technik im medizinischen Bereich nicht geben. Jedoch sind all diese Faktoren die Voraussetzung, damit die Behandlung sicher und vor allem erfolgreich verlaufen kann.

Ausgezeichnete Leistung aus der Region

Erst kürzlich wurde Dr. Christoph Eckert in seiner Funktion als Augenarzt durch das Magazin FOCUS ausgezeichnet. In den Landkreisen Böblingen, Tübingen und Neu-Ulm konnte die renommierte Auszeichnung erreicht werden. Dr. Eckert und sein Team stehen für moderne Behandlungsmethoden in familiärer Atmosphäre. Das Leistungsspektrum in den Augenzentren Eckert an mittlerweile über 28 Standorten in Baden-Württemberg und Bayern ist groß.
Im Fokus stehen jedoch immer eine ortsnahe und gleichzeitig qualitativ hochwertige augenärztliche Versorgung für alle Patienten. Spezialisiert ist Dr. Christoph Eckert auf die Operation des Grauen Stars. Viele Patienten entscheiden sich inzwischen für die klingenfreie OP des Grauen Stars.

Bildquelle: Pixabay

© Schwäbische Post 24.04.2019 16:07
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