Winterliche Freizeitaktivitäten und Schneespaß mit Hund

Winterzeit bedeutet für die meisten Kuschelzeit, allerdings nicht für unsere Hunde. Der vierbeinige Freund des Menschen braucht auch im Winter ausreichend Bewegung und frische Luft, da reicht eine kurze Runde im Schnee nicht aus. Aber was kann man im Winter machen, außer spazieren gehen? Dieser Artikel hat die Antwort!
  • Einige Hunderassen sind perfekt für den Winter geeignet und können sogar verschiedene Wintersportarten für Hunde ausüben. Bildquelle: bella67 / pixabay.com

Die Kälte des Winters ist kein Grund, um mit seinem Hund im Haus zu bleiben, ganz im Gegenteil. Die meisten Hunde genießen die Zeit im Schnee und toben sich gerne im kühlen Weiß aus. Tatsächlich gibt es zahlreiche Aktivitäten neben dem Spazierengehen, die sich für den Winter eignen. Das weiß auch der Hundeexperte von www.hundekochprofi.de, der uns ein paar Tipps gegeben hat.

Spiele im Schnee mit und für den Hund

Eine offensichtliche Möglichkeit ist ein Spaziergang im Schnee. Hunde werden beim Laufen durch den Schnee zwar schneller müde als normalerweise, es ist aber ein tolles Training für deren Muskeln und Kondition. Mit der richtigen Vorbereitung und dem passenden Programm für nach dem Spaziergang kann den Vierbeinern dabei auch nichts passieren. Vor einer Wanderung im Winter sollten die Pfoten ordentlich eingefettet werden, zum Beispiel mit Melkfett, Vaseline oder einem ähnlichen Produkt. Auf diese Weise sind die Pfoten vor der Kälte geschützt. Zudem ist es sinnvoll, das Fell zwischen den Zehen zu kürzen, denn dort können sich Schlamm, Schnee oder Eis ansammeln. Nach dem Spaziergang müssen die Pfoten gereinigt werden, um sicher zu gehen, dass sich kein Streusalz absetzt.

Um die Orientierung der Hunde zu fördern bietet es sich an, Labyrinthe im Schnee zu bauen. Die müssen gar nicht groß oder besonders schwer sein, der Hund hat auch Spaß daran durch ein kleines Labyrinth zu gehen. Als Hundebesitzer betätigt man sich beim Labyrinth-Bau auch gleich sportlich.

Rodeln und Skilanglauf mit dem besten Freund des Menschen

Viele gehen im Winter gerne zum Skilanglauf oder genießen eine Rodelfahrt, beides kann man auch mit Hund. Das Rodeln kann der Hund sogar alleine, dafür sollte der Hügel nur nicht zu hoch oder zu steil sein. Je nach Charakter des Hundes trauen sich viele einfach so den Hügel runterzurutschen, andere bevorzugen einen Schlitten oder die Gesellschaft ihrer Besitzer.

Viele Regionen bieten mittlerweile spezielle Hundeloipen für den Skilanglauf mit Hund.
Empfehlenswert ist es, den Hund dabei auf der rechten Seite laufen zu lassen. Zum einen wird so der Gegenverkehr nicht behindert, zum anderen kann der Hund so bei einem Spurwechsel nicht unter die Skier geraten.

Einige Hunderassen sind ideal auf die Bedingungen des Winters eingestellt, zum Beispiel Siberian Huskys, Bernhardiner oder Berner Sennenhunde. Diese Rassen eigenen sich ideal für Zugsportarten oder Schlittenziehen. So kann man als Besitzer die Schneelandschaft genießen, während der Hund sich richtig austoben und auspowern kann. Wichtig ist bei Zugsportarten stets auf die richtige Ausrüstung und deren einwandfreie Qualität zu achten.

Indoor Aktivitäten zum Aufwärmen

Sollte es im Winter draußen zu eisig sein oder gar gefährlich, aufgrund von zu starkem Schneefall zum Beispiel, finden sich auch in den eigenen vier Wänden Möglichkeiten, mit dem Hund zu spielen. Ein beliebtes Indoor Spiel ist das Suchspiel, bei dem ein Gegenstand, beispielsweise das Lieblingsspielzeug, vor dem Hund versteckt wird. Außerdem kann man die Zeit drinnen nutzen, um seinem Hund einige Tricks beizubringen. Dabei muss es nicht beim Pfote geben bleiben, beliebt ist auch das Tod stellen, auch gerne „Peng“ genannt. Außerdem kann man seinem Hund beibringen Männchen oder eine Rolle zu machen.

Verschiedenen Übungen wie unter einem Stuhl hindurch zu kriechen oder über ein Hindernis zu springen, fördern den Hund und lassen sich auch auf kleinem Raum machen. Eine einfache Leiter kann zu einem Hindernis werden, bei dem der Hund die Koordination seiner Pfoten trainieren kann. Bei solchen Übungen ist immer darauf zu achten, dem Hund nichts beizubringen, was er später nicht tun darf. Um das Hochspringen zu üben, eignet sich zum Beispiel kein Stuhl, da der Vierbeiner sonst annimmt es sei in Ordnung auf Stühle zu springen und dies womöglich auch in fremden Wohnzimmern oder im Restaurant tut.

Bildquelle: bella67 / pixabay.com

© Schwäbische Post 06.02.2019 13:55
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