Querpass

Das Dorf merk' ich mir...

  • über Fußball, Bücher und ein besonders authentisches Werk Nadine Vogt Foto: Marc Hörger
Von Biografien über Fachsprachen-Lexika bis zu Taktik-Büchern – die Bandbreite an Werken zu Deutschlands liebstem Sport, dem Fußball, ist groß. Auch die Autorenschaft, Spieler wie Experten oder Moderatoren, kann sich sehen lassen: In den Regalen der Buchhändler finden sich Philipp Lahm, Reiner Calmund und Günter Netzer wieder. Natürlich darf auch Zlatan Ibrahimovic nicht fehlen, der immerhin als Co-Autor in seiner Biografie „Ich bin Zlatan“ mitgewirkt hat. Wer nun aber denkt, nur die großen, namhaften, berühmten Fußball-Visionäre greifen aus Vermarktungsgründen und den zu erwartenden Einnahmen zu Maus und Tastatur, der täuscht.

In einem kleinen Dorf, das 2017 deutschlandweit für Schlagzeilen sorgte, hat einer die Pandemie genutzt, um seine Geschichte zu erzählen. Und zwar mal wirklich eine, die nur der Fußball schreibt – in diesem Fall der Amateurfußball. Auf 119 Seiten im Taschenbuchformat schildert Christian Zech, Torhüter der Sportfreunde Dorfmerkingen, wie er „sein schwarz-rotes Wunder erlebte“ in einem denkwürdigen Jahr erlebte. Aufstieg, Pokalgewinn und Trophäen-Verlust auf Mallorca, ein Spiel gegen RB Leipzig – dazwischen noch die eigene Hochzeit. „Es war ein Sommer, den sich in dieser Art und Weise niemand ausmalen konnte“, heißt's in der Beschreibung des Buches, das den Titel trägt: „Das Dorf merk' ich mir“. Fazit: absolut authentisch!
© Südwest Presse 31.03.2021 07:45
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