Das Trainerduo verlängert bis 2023

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Bleiben beim TSV Essingen an Bord: Trainer Beniamino Molinari (rechts) und Co-Trainer Simon Köpf haben ihre Verträge beim Verbandsliga-Spitzenreiter vorzeitig bis Sommer 2023 verlängert.
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Der TSV Essingen bindet Trainer Beniamino Molinari und Co-Trainer Simon Köpf. "Die Entwicklung des Teams ist der Verdienst der beiden", sagt Patrick Schiehlen.

Es sind zwei richtungsweisende Unterschriften: Trainer Beniamino Molinari und Co-Trainer Simon Köpf haben ihre Verträge beim TSV Essingen vorzeitig bis 2023 verlängert. Die Zusagen gelten sowohl für die Verbands- als auch Oberliga. Als nächstes will der Tabellenführer weitere Leistungsträger an sich binden. Der Sportliche Leiter Patrick Schiehlen bestätigt, dass die Gespräche bereits aufgenommen worden seien.

"An den Trainern gibt es nichts zu rütteln. Unter Beniamino Molinari und Simon Köpf geht die Entwicklung der Mannschaft ausschließlich nach oben", sagt Patrick Schiehlen. Nachdem die Essinger in der Vergangenheit nur selten Konstanz auf diesen Positionen hatten, "haben wir jetzt ein Team, das zu uns passt. Und wir zu ihnen", sagt der Sportliche Leiter und fügt hinzu: "Dieses Trainerteam steht für eine dynamische, offensive und begeisternde Spielweise. Die Entwicklung des Teams und die aktuelle Tabellensituation sind die Verdienste der beiden."

Und die Bilanz kann sich sehen lassen: 12 Spiele sind wegen Corona erst absolviert, und nach denen steht der TSV Essingen mit 30 Punkten (10 Siege, 2 Niederlagen) an erster Stelle. "Wir sind eine charakterstarke Mannschaft mit tollen Jungs, die mit ihrem Weg noch nicht am Ende sind." Und weil dieses Potenzial im Team da ist, will der TSV Essingen jetzt der nächsten Schritt machen und auch mit einem Großteil der Spieler die Verträge verlängern. Aktuell haben nur Tobias Feisthammel, Patrick Auracher, Tim Ruth und Lukas Rösch gültige Arbeitspapiere für die neue Runde. "Beim einen oder anderen könnte eine Klausel wirksam werden", sagt Schiehlen, der aber zeitnah mehr Klarheit möchte. "Wir sind jetzt in die Gespräche gegangen und hoffen, dass wir uns schnell mit einigen Leistungsträgern einig werden." Was die Planungen für die kommende Runde betrifft, hänge vieles davon ab, ob der TSV weiter in der Verbandsliga bleibe oder den Aufstieg in die Oberliga schaffe. "In der Verbandsliga würde es nur punktuell Verstärkungen geben, für die Oberliga müssten wir ein bisschen mehr machen, weil wir den Kader personell aufstocken müssten."

Der Sportliche Leiter hofft deshalb nicht, dass es wegen der Pandemie zu einem kompletten Saisonabbruch kommt. "Wir wünschen uns, dass die Vorrunde zu Ende gespielt wird und anhand dessen die Auf- und Absteiger ermittelt werden."

Schiehlen: "Es geht nicht mehr"

Dass die Saison regulär zu Ende gespielt wird oder es Play-Offs gibt, schließt Patrick Schiehlen angesichts der Zeitknappheit aus. "Das geht doch jetzt schon nicht mehr."

An den Trainern gibt es nichts zu rütteln.

Patrick Schiehlen Sportlicher Leiter TSV Essingen

Beniamino Molinari selbst fühlt sich sehr wohl beim TSV Essingen. Vor allem, weil der Verein Perspektiven hat. "Viele Dinge im Bereich der Infrastruktur wie neue Kabinen, Kraftraum oder Trainingsplatz sind bereits in der Umsetzung, und das ist sehr wichtig", sagt der Trainer, der im Januar 2019 zum TSV gekommen ist und zuvor die TSG Backnang und seinen Heimatverein FC Normannia Gmünd trainiert hat. Und: "Es tut sich sehr viel, und es ist schön zu sehen, wie alles wächst beim TSV."

Auch Simon Köpf hat Spaß an der Rolle des Co-Trainers gefunden. "Es war sehr schön, dass der Verein an uns herangetreten ist und gesagt hat, dass er den erfolgreichen Weg mit uns weiter bestreiten möchte", sagt der Ex-Profi, der selbst die Kickschuhe für die Essinger geschnürt hat.

Köpf: "Es ist deprimierend"

Jetzt hoffen auch die Trainer Beniamino Molinari und Simon Köpf, dass es bald weitergeht: "Es ist schon deprimierend aktuell, wenn man sonst drei Mal Training und dazu ein Spiel in der Woche hat und nun die Leute nur noch am Rechner sieht", sagt der Co-Trainer.

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