Drei mussten den Kürzeren ziehen

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TSV Essingen II (in schwarz) kämpft in dieser Saison wieder gegen Heubach II. Archivfoto:jps
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Der SV Lautern zog in der vergangenen Saison dank Quotientenregel an drei Teams vorbei. Die wollen es in diesem Jahr noch einmal wissen.

Zum Zeitpunkt des coronabedingten Saisonabbruchs hatten die 15 Teams der Kreisliga B II eine ganz unterschiedliche Anzahl von Spielen absolviert. Acht Mannschaften hatten bereits 16 Partien bestritten, sechs Mannschaften 15 und nur ein Verein hatte gerade einmal 14 Spiele gemacht. Und die hat am Ende profitiert. Dem SV Lautern kam der Saisonabbruch und die Lösung mit der Quotientenregelung tatsächlich gelegen. Als Viertplatzierter zogen sie Dank Berechnungen an allen vorbei auf Rang eins und schafften somit den Aufstieg in die Kreisliga A.

An dreien vorbeigezogen

Eine Saison mit elf Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen verhalfen dem SV Lautern zum Aufstieg. Dabei zuschauen mussten die drei, die vom SV Lautern überholt wurden: SV Göggingen, SGM Hohenstadt/Untergröningen und der TSF Gschwend. Die müssen nun in der kommenden Saison einen neuen Anlauf wagen und stehen dank guter Ergebnisse in der Saison 2019/20 ganz oben auf der Liste, wenn es um das Thema Aufstieg geht.

Ein Team ist raus

14 Mannschaften kämpfen in der kommenden Saison in der Kreisliga B II gegeneinander. Neben dem SV Lautern ist auch der TV Heuchlingen II nicht mehr dabei. Die standen nach 15 Spielen mit 15 Niederlagen da und belegten den 15. und letzten Platz. Für sie geht es nun in der Reservestaffel weiter.

Ambitioniert zeigt sich die SGM Hohenstadt/Untergröningen. Die wollen's wissen und fassen den Aufstieg ins Auge. Und das mit der nahezu selben Truppe, die es auch schon im Vorjahr ins obere Tabellendrittel geschafft hat. Zwei Neuzugänge gibt's, Marius Zimmerhakl und Adrian Buchal kommen aus der eigenen Jugend, nur einen Abgang vermeldet der Verein. So kann Trainer Ahmet Akin auf eine eingespielte Truppe bauen und seine Mannschaft weiterentwickeln.

Als Zweitplatzierter in der vorigen Saison könnte der SGM der SV Göggingen den Meistertitel streitig machen. Der neue Trainer Daniel Di Maggio bringt neue Ideen und frischen Wind nach Göggingen. Und die kann der ehemalige Heuchlinger Trainer bei einer stark veränderten Mannschaftszusammensetzung einbringen: nur einen Abgang, dafür 13 Zugänge kann der SV verbuchen, diese dafür alle aus der eigenen Jugend. Zwölf Mann mehr im Kader bringt Verstärkung und Sicherheit, sollte es Ausfälle oder Verletzungen geben.

Die dritte Mannschaft, die sicherlich auf die Tabellenspitze linst, ist der TSF Gschwend. Die zeigten Offensivstärke und brachten es wie die SGM im Vorjahr auf 57 Treffer in 16 Spielen. Diese Leistung soll wiederholt werden. Mit dem gleichen Trainer, Taner Has, und gleich achtexternen Neuzugängen.

Göggingen (in gelb) will vorne mitspielen, Ruppertshofen hat sich Platz sieben oder besser zum Ziel gesetzt.

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