Bayern-Macher teilt gegen die Katalanen aus

FC Bayern: Hoeneß ätzt gegen Barcelona - und erzählt passende Alaba-Anekdote

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Uli Hoeneß teilte im Radio gegen Barcelona aus.
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Vor dem Champions-League-Auftakt des FC Bayern München in Barcelona fand Ehrenpräsident Uli Hoeneß harte Worte für die aktuelle Lage beim Gegner.

München - Am Montagnachmittag ist der Bayern*-Tross zum ersten Champions-League-Gruppenspiel der Saison nach Barcelona gereist. Vor dem Duell gegen den krisengebeutelten Spitzenklub gab Uli Hoeneß* beim Radiosender Bayern 1 zu verstehen, was er von der aktuellen Situation bei den Katalanen hält. Der Ehrenpräsident der Münchner giftete mächtig gegen Barcelona und packte sogar eine Anekdote über den heutigen Spanien-Legionär David Alaba* aus.

FC Bayern: Uli Hoeneß teilt gegen Barcelona aus - „Mit Präsidenten oder Insolvenzverwalter verhandeln?

Nach Angaben von Barca-Präsident Joan Laporta soll der 26-fache spanische Meister derzeit aufgrund der Misswirtschaft in den vergangenen Jahren einen Schuldenberg in Höhe von 1,35 Milliarden Euro angehäuft haben. Die finanzielle Situation fand ihren Tiefpunkt im Sommer, als Barcelona den Vertrag der Vereinslegende Lionel Messi nicht verlängern konnte*. Einige Stars reagierten mit Gehaltsverzichten.

Barcelona sei „deswegen für uns kein Vorbild mehr“, sagte Hoeneß dem Sender und erzählte exemplarisch von einem Dialog zwischen ihm und Ex-Bayern-Profi Alaba, der heute bei Real Madrid spielt. „David Alaba zum Beispiel hat mir mal erzählt: ‚Mein Traum ist es immer noch in Barcelona zu spielen‘. Da habe ich zu ihm gesagt: ‚Willst du dann mit dem Präsidenten oder dem Insolvenzverwalter verhandeln?‘“, erinnert sich Hoeneß.

FC Bayern: Ehrenpräsident Uli Hoeneß kritisiert finanzielle Lage beim FC Barcelona - „Muss auch mal ‚Nein‘ sagen“

Der Macher des FC Bayern München* kritisierte auch die Entscheidungsträger der „Blaugrana“ für die risikoreichen und oftmals unverhältnismäßig hohen Investitionen. „Das kann nicht die Lösung sein. Ich bin auch dafür, dass man an die Grenzen geht. Aber in dem Moment, wo das Ganze nicht mehr refinanzierbar ist, muss man auch mal ‚Nein‘ sagen. Und auch mal sagen, dann gewinne ich die Champions League halt nicht“, beurteilte der ehemalige Bayern-Manager die Lage beim Vorjahres-Dritten der spanischen Liga.

Am Dienstagabend ab 21 Uhr können die Bayern direkt im Camp Nou beweisen, dass sie seit dem 8:2 im Champions-League-Viertelfinale im vergangenen Sommer nichts verlernt haben. Vor dem ersten internationalen Pflichtspiel unter Julian Nagelsmann verzichtete der Neu-Coach auf große Kampfansagen und blickte auf den Gegner, der mit „einer guten Mischung aus jungen und alten Spielern“ gegen die Bayern antritt. „Sie sind nicht besser oder schlechter, sondern anders, müssen sich aber noch finden“, meinte der Trainer. Im Gegensatz zu den finanziellen Umständen werden die sportlichen Faktoren beim Duell der beiden Topklubs eine große Rolle spielen. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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