FCH: Reißt die schwarze Serie gegen Regensburg?

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Der FC Heidenheim empfängt am Samstag den Jahn, gegen den er noch nicht gewonnen hat.

Die Frage nach der Gefühlslage der Mannschaft brauchten die Journalisten nicht zu stellen. Was die Heidenheimer Profifußballer derzeit umtreibt, kann jeder Fußballfans selbst nachvollziehen. Seit Wochen ist der Fußball-Zweitligist von der Brenz auf dem Sprung, die Tür zur Bundesliga aufzustoßen. Sieben Punkte aus den vergangenen fünf Spielen seit der Saisonfortsetzung nach der Coronapause waren bislang allerdings zu wenig, um die Ligagiganten VfB Stuttgart oder den Hamburger SV aus dem Spitzentrio zu verdrängen. Und dies, obwohl auch sie zuletzt nicht ungeschoren davon kamen. Vier Zähler beträgt der Rückstand des Tabellenvierten FCH (48 Punkte) auf den - seit dem 1:0-Sieg des HSV (53) im Freitagsspiel bei Dynamo Dresden - aktuell Dritten, VfB Stuttgart (52), An diesem Samstag (13 Uhr) eröffnet das FCH-Geisterspiel Nummer fünf gegen Regensburg eine Englische Woche, die am kommenden Sonntag gegen den HSV mit dem Knüller der Saison in der Voith-Arena enden könnte. Dazwischen - am Dienstag - geht's nach Fürth.

Durch die 1:2-Niederlage am vergangenen Wochenende in Hannover haben die Heidenheimer den möglichen Sprung auf Relegationsrrang drei versäumt. Ausgerechnet jetzt kommt - vier Spiele vor Saisonschluss - der Jahn Regensburg in die Heidenheimer Voith-Arena. Und damit ein echter Angstgegner. Alle seine bisherigen fünf Zweitligapartien hat der FC Heidenheim bisher gegen den Jahn verloren. Zuletzt das Hinspiel im November in der Domstadt mit 1:3. "Wir haben auch schon andere schwarze Serien gehabt", sagt FCH-Cheftraiener Frank Schmidt. Alle enden einmal. Das soll an diesem Samstag auch gegen Regensburg so sein.

Marco Grüttner kommt als Jahn-Kapitän

Schmidt hat wie jeden Gegner auch die Elf von Mersad Selembegovic bestens studiert. "Wir wissen, wie die spielen", sagt er. Der Ex-Aalener Marco Grüttner führt bei den Donaustädtern als Kapitän eine Mannschaft aufs Feld, die zu den zweikampffreudigsten der Liga zählt. "Ihre Stärke ist das Gegenpressen", weiß Schmidt, der seine Jungs in diesen Tagen im Training in die strategischen Feinheiten eingeweiht hat, mit der es gelingen soll, die drei Punkte auf dem Heidenheimer Schlossberg zu behalten. "Wir müssen schnelle und zielstrebige Antworten geben", sagt der FCH-Coach. Und "es einfach besser machen als in den letzten Jahren."

Optimismus, dass seine Jungs den Dreier einfahren werden, schöpft Schmidt auch aus der Tatsache, dass der FCH zuhause eine Macht ist und in der Voith-Arena in dieser Saison erst zwei Heim-Niederlagen einstecken musste (2:3 am 6. Oktober gegen Bochum und 0:2 am 25. August gegen Sandhausen).

Bis auf Sebastian Griesbeck, der sich in Hannover seine fünfte Gelbe Karte eingefangen hat und damit eine Zwangspause einlegen muss, sowie die Langzeitverletzten Maximilian Thiel (Knie-OP) und Oliver Hüsing (Knochenödem im Sprunggelenk) hat Frank Schmidt den gesamten Kader an Bord.

So könnten sie spielen: FCH: Müller – Busch, Mainka, Beermann, Föhrenbach – Dorsch – Schnatterer, Kerschbaumer, Mohr – Kleindienst, Otto.

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