Funks starkes Saisondebüt

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Marius Funk

In der Schweiz fand am 17. Spieltag ein spannendes Verfolger-Duell statt. Der Vierte gegen den Fünften - und mittendrin der Böbinger Trainer .

In der Schweiz fand am 17. Spieltag ein spannendes Verfolger-Duell statt. Der Vierte gegen den Fünften - und mittendrin der Böbinger Trainer Peter Zeidler. Seine St. Gallener, vor der Begegnung auf Platz vier liegend, trafen auf den Fünftplatzierten FC Zürich. Perfekter hätte das Spiel für St. Gallen gar nicht starten können. Bereits nach zehn Minuten stand es 2:0. Doch der FC Zürich konnte noch vor der Pause zurückschlagen und erzielte drei Treffer. Der Halbzeitstand war letztlich auch der Endstand. Mit 2:3 musste sich St. Gallen den Gästen am Ende geschlagen geben. Durch dieses Ergebnis rutschte das Zeidler-Team auf den fünften Tabellenplatz ab. Der FC Zürich ist nun Dritter. Doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt Peter Zeidler aber nicht. Denn bereits an diesem Mittwoch geht es beim FC Sion in der Liga weiter.

Ein besseres Saisondebüt kann man eigentlich gar nicht feiern. Der Unterkochener Marius Funk stand beim souveränen 3:0-Erfolg der Spielvereinigung Greuther Fürth gegen Erzgebirge Aue im Tor. Seit Oktober 2017 bestritt Funk insgesamt fünf Zweitliga-Spiele für das Kleeblatt. Seine Bilanz kann sich dabei mehr als sehen lassen: drei Siege und zwei Unentschieden. In zwei Begegnungen kassierte er dabei überhaupt kein Gegentor. Für die anderen Ostälbler oder früheren VfR-Kicker lief es am vergangenen Spieltag in der 2. Bundesliga unterschiedlich: Fabio Kaufmann, Marcel Bär und Jasmin Fejzic mussten mit Eintracht Braunschweig einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstecken. Die Eintracht verlor mit 1:3 bei Holstein Kiel. Abstiegskampf pur gab es in der Begegnung zwischen dem SV Sandhausen und dem 1. FC Nürnberg. Michael Schiele konnte im elften Spiel als Trainer des SVS den dritten Sieg feiern. Am Ende stand es 2:0. Tim Kister wurde in der 36. Minute eingewechselt und hielt den Laden hinten dicht. Auf der anderen Seite musste Enrico Valentini das Feld nach 87 Minuten verlassen.

Daniel Buballa war mit dem FC St. Pauli erstmalig in der Zweitliga-Geschichte beim 1. FC Heidenheim erfolgreich. In einer spektakulären Begegnung setzten sich die Kiez-Kicker mit 4:3 durch.

Grund zur Freude gab es auch eine Liga höher. Der ehemalige VfR-Spieler Joel Pohjanpalo fiel aufgrund einer Sprunggelenksverletzung über zwei Monate aus. Beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach konnte er nun sein Comeback feiern. Dabei wurde er in der 79. Minute eingewechselt. Nico Schlotterbeck, der früher in der Jugend des VfR aktiv war, spielte solide, wurde aber in der 79. Minute ausgewechselt. Tim Abramowski

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Peter Zeidler
J. Pohjanpalo

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