Griesbeck und Beermann verlassen den FC Heidenheim

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Griesbeck zieht es zu Union Berlin in die Bundesliga – Beermann kehrt nach Osnabrück zurück.

Nach den Relegationsspielen gegen Werder Bremen sind die Verträge von Mittelfeldspieler Sebastian Griesbeck (29) und Innenverteidiger Timo Beermann (29) mit dem Saisonende ausgelaufen. Beide Spieler verlängern ihre Arbeitspapiere nicht und verlassen den FCH: Sebastian Griesbeck wechselt zum 1. FC Union Berlin in die Bundesliga, Timo Beermann kehrt zum Zweitligisten VfL Osnabrück zurück.

"Der Abschied von Sebastian Griesbeck fällt uns natürlich nicht leicht. Er war über Jahre hinweg absoluter Leistungsträger, Führungsspieler und Identifikationsfigur. Auch in dieser Saison hatte er am Erfolg auf und neben dem Platz wieder einen maßgeblichen Anteil. Sinnbildlich dafür war, wie er sich nach seiner Knieverletzung vor der Winterpause nach kurzer Zeit wieder zurück ins Team gekämpft hat. Wir danken ‚Griese' für seine Leistungen sowie seinen bedingungslosen Einsatz für den FCH. Wir wünschen ihm persönlich und fußballerisch alles Gute für die Zukunft", sagt FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. Sebastian Griesbeck ergänzt: "Ich danke dem FCH und seinen Fans für sieben unvergessliche Jahre, die mich sportlich wie menschlich sehr geprägt haben. In dieser Zeit haben wir unglaublich viel erreicht. Dennoch möchte ich nach dieser langen Zeit in Heidenheim nun in Berlin noch einmal einen neuen Schritt in meiner Karriere wagen. Der FCH wird für mich als Spieler aus der Region, der hier die Chance bekommen hat, im Profifußball Fuß zu fassen, immer eine Herzensangelegenheit bleiben."

In Ulm aufgewachsen

Der in Ulm aufgewachsene Sebastian Griesbeck wechselte im Sommer 2013 aus der Regionalliga vom SSV Ulm zum FCH in die 3. Liga. Mit dem FCH stieg "Griese" ein Jahr später in die 2. Bundesliga auf. Zudem zog er mit den Rot-Blau-Weißen zweimal ins DFB-Pokalviertelfinale ein und gewann 2014 den WFV-Pokal. Der 29-Jährige absolvierte für den FC Heidenheim in sieben Jahren in der Bundesliga-Relegation, der 2. Bundesliga, der 3. Liga und dem DFB-Pokal 240 Pflichtspiele. Dabei erzielte er 11 Tore selbst und gab 14 Torvorlagen. In der aktuellen Spielzeit stand Griesbeck 33-mal für den FCH in Pflichtspielen auf dem Platz (2 Tore, 1 Assist). Außerdem war er FCH Vizekapitän.

Zurück zum Heimatverein

"Genau wie Sebastian Griesbeck wird auch Timo Beermann eine sportliche und persönliche Lücke bei uns hinterlassen, die es für uns zu schließen gilt. Nach seinem Wechsel vor sieben Jahren von Osnabrück zu uns hat er sich damals in der Vorbereitung direkt einen Kreuzbandriss zugezogen. Aber er hat sich zurückgekämpft und wir konnten nach unserem Aufstieg in der 2. Bundesliga immer auf ‚Eule' als Leistungsträger zählen. Auch in der aktuellen Saison hat er sich stets absolut vorbildlich und professionell verhalten – auch, wenn er mal weniger Spielzeit bekam. Seit März gehörte er wieder zu unserem Stammpersonal. Damit war er mit ein Garant für unsere stabile Defensive. Wir bedanken uns bei ‚Eule' für die gemeinsame Zeit und wünschen auch ihm für das Kommende in Osnabrück sportlich und persönlich alles Gute!" Mit diesen Worten verabschiedete Sanwald den 29-jährigen Linksfuß.

Timo Beermann fügte hinzu: "Der FCH und Heidenheim sind für mich als Norddeutscher in den letzten sieben Jahren zu meiner beruflichen und privaten Heimat geworden. Die Entwicklung des FCH ist absolut bemerkenswert und ist auch noch lange nicht zu Ende. Ich bin dankbar, dass ich lange Zeit ein Teil dieser Entwicklung sein durfte und wünsche dem FCH, den Verantwortlichen und den Fans alles Gute. Für mich beginnt nun ein neues spannendes Kapitel, das mich nach sieben tollen Jahren in Heidenheim wieder zu meinem Heimatverein bringt."

In der jetzt abgelaufenen Spielzeit absolvierte Timo Beermann 23 Pflichtspiele für den FCH. In sieben Jahren lief er in der Bundesliga-Relegation, der 2. Bundesliga, der 3. Liga und dem DFB-Pokal 118-mal für den FCH auf (6 Tore, 4 Assists).

Bereits vor seinem Wechsel zum FCH 2013 spielte Beermann vier Jahre beim damaligen Drittligisten VfL Osnabrück.

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