Gschwend verabschiedet sich mit dem Meistertitel

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Das Erfolgsteam der TSF Gschwend: Hinten von links: Nico Munz, Juri Martens, Marc Schmid, Philipp Stoll, Patrick Pfisterer, Tristan Joos, Mario Fernandez. Mitte von links: Abteilungsleiter Markus Weiser, Trainer Taner Has, Steffen Lange, Manuel Graf, Simon Sorg, Johannes Wahl, Co-Trainer Ali Ayaz. Vonre von links: Ersin Göküzüm, Antonino Calzetta, Jakob Kämmerling, Gezim Zymeri, Ferdi Sandik, Sebastian Joos, Patrick Pfisterer, Matthias Gaugel. Auf dem Bild fehlen: Michael Schäfer, Thomas Schock, Jonas Schuster, Tobias Hofmann, Marcus Pfisterer, Nico Rothenberger, Marc Elser, Fidan Hasani, Tobias Leutert, Eugen Martens, Patrick Sackmann, Patrick Karasek. 

Der Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A ist für die TSF Gschwend der erste Titel seit 30 Jahren. Nächste Saison gibt’s eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Sulzbach-Laufen im Bezirk Rems-Murr.


Gschwend. Durch den Sieg im Topspiel über die SGM Hohenstadt/Untergröningen am 24. Spieltag krönen sich die TSF Gschwend zum Meister in der Kreisliga B. Seit dem 12. Spieltag stehen die Fußballer aus Gschwend ununterbrochen auf dem ersten Platz in der Tabelle.  Abteilungsleiter Markus Weiser spricht über die Saison, die trotz der Meisterschaft nicht immer einfach war, und über die Zukunft der TSF Gschwend, in der sich einiges verändern wird.

Zu Beginn der Saison war das feste Ziel der TSF Gschwend, oben in der Tabelle mitzuspielen: „Wir wollten unbedingt vorne mitspielen. Intern war die Meisterschaft schon das Ziel. Es war aber bereits im Vorfeld bekannt, dass wir mit der SG Hohenstadt/Untergröningen, dem TSV Essingen II sowie dem FC Eschach hochkarätige Gegner haben. Deshalb ist es umso schöner, dass wir es jetzt doch geschafft haben“, erzählt Markus Weiser. Besonders gut lief dabei für die Gschwender sowohl die Kompaktheit in der Verteidigung, als auch die Offensivkraft, die sie zuletzt beim 9:0-Erfolg über Eschach unter Beweis stellten: „Von Beginn an hatten wir einen treffsicheren Sturm und die Abwehr mit den wenigsten Gegentoren. Das sind zwei entscheidende Faktoren für den Gewinn der Meisterschaft“, sagt Weiser.

Trotz der souveränen Meisterschaft gab es einige Probleme im Verlauf der Saison. Die TSF Gschwend hatten immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und auch die Trainingsbeteiligung sei nicht immer optimal gewesen, verrät der Abteilungsleiter. Das hatte auch Einfluss auf die Spiele: „Stellenweise hatten wir so viele verletzte Spieler, dass wir sogar Spiele ohne Auswechselspieler bestreiten mussten“.  Dennoch schaffte es das Team, an der Tabellenspitze zu bleiben. Trotz der teilweise angespannten personellen Lage und der tabellarischen Situation ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen und konnte mit dem Druck gut umgehen: „Wir haben uns selber keinen Druck gemacht. In den wichtigen Spielen merkte man schon eine gewissen Anspannung, aber wir wussten damit umzugehen“, erzählt Weiser.

Über die gesamte Saison hinweg war die Stimmung in der Mannschaft gut und die Mannschaft  war motiviert, die Spieler bis zur Meisterschaft stets fokussiert: „Die Mannschaft war niemals euphorisch und blieb stets auf dem Boden. Es war ja bis zum Schluss sehr knapp in der Liga und eine Niederlage hätte alles verändern können“, so der Abteilungsleiter. Die der Meisterschaft ist für den Verein in jeder Hinsicht etwas ganz besonders. Man schaffte es nicht nur trotz der vielen Ausfälle immer an der Spitze zu bleiben, sondern konnte sich auch die erste Meisterschaft seit über 30 Jahren sichern, dementsprechend sei die immense Bedeutung der Meisterschaft für den Verein selbsterklärend, erzählt Wieser.

Die Gschwender Elf konnte während der Saison viele Erfahrungen sammeln und auch einiges lernen: „Wir haben viele Spieler, die nach der Saison aufhören. Für sie ist es der perfekte Abschluss. Für unsere jungen Spieler war die Saison definitiv lehrreich, auch wenn die Einsatzzeiten für den ein oder anderen gering waren“, sagt Markus Weiser.

Aufstieg und Abschied

In der kommenden Saison wird sich allerdings noch einiges mehr für die Mannschaft ändern. Schon vor Beginn der Saison stand fest, dass diese die letzte Saison unter dem Namen TSF Gschwend sein wird: „Zur neuen Saison haben wir zusammen mit dem TSV Sulzbach-Laufen II eine Spielgemeinschaft gegründet und spielen in der kommenden Saison im Bezirk Rems-Murr. Deshalb haben wir auf den Aufstieg verzichtet. Wir haben uns also mit dem Meistertitel aus dem Bezirk Ostwürttemberg verabschiedet“, erzählt der Abteilungsleiter abschließend. David Bernand 

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