Markus Thiele wird Direktor beim SSV Ulm

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Der Aalener Markus Thiele wird Direktor beim Fußball-Regionalligisten SSV Ulm.
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VfR Aalens ehemaliger Geschäftsführer wird in Ulm Direktor und soll sich in das Amt des Geschäftsführers einarbeiten. 

Markus Thiele wird Direktor mit den Schwerpunkten Sport- und Vertrieb beim Fußball-Regionalligisten SSV Ulm 1846. "Ich freue mich auf diese reizvolle Aufgabe", sagt der Aalener, der sein Amt an der Donau am 1. April antreten wird. Mit dem 39-jährigen Ex-Geschäftsführer des VfR Aalen wollen die Spatzen ihrem Ziel Aufstieg in die 3. Liga den nötigen Push verleihen.

Markus Thiele soll zunächst an der Seite von Anton Gugelfuss, der seit Mitte 2014 als Vorstand des SSV Ulm 1846 Fussball e.V. und seit der Ausgliederung 2019 auch Geschäftsführer der SSV Ulm 1846 Fussball GmbH & Co. KGaA ist, den Verein kennenlernen und sich in die neu geschaffene Position einarbeiten. Perspektivisch ist vorgesehen, dass Markus Thiele später die Rolle des Geschäftsführers übernimmt.

Wenn wir die Chance zum Aufstieg noch bekommen, müssen wir sie nutzen.

Markus Thiele künftiger Direktor des SSV Ulm

Über zwei Jahre, nachdem Thiele als Sportdirektor des Drittligisten Hansa Rostock die Kommandobrücke an der Ostsee wieder verlassen musste, hat er eine neue Aufgabe gefunden. "Es gab zwischenzeitlich immer wieder mal das eine oder andere Angebot", sagt Thiele. "Aber so etwas muss hundertprozentig passen." Das tut es jetzt in Ulm offenbar. "Wer die Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren beobachtet hat, der sieht, dass es dort läuft", blickt Markus Thiele zuversichtlich auf seinen neuen Job. Seit rund zwei Jahren versucht Ulms Sportvorstand Anton Gugelfuß einen hauptamtlichen Direktor für seinen Verein zu finden, der in der Lage ist, die Geschicke des einstigen Bundesliga-Nachfolgeclubs an der Donau in die richtige Richtung, sprich in die 3. Liga, zu führen. Den hat Gugelfuß in Markus Thiele jetzt gefunden.

Thiele hat im Aalener Rohrwang auf der Geschäftsstelle die Aufstiege des VfR Aalen bis in die 2. Liga und den Abstieg in die 3. Liga (mit Insolvenz) maßgeblich miterlebt und begleitet – die letzten zweieinhalb Jahre davon (Juli 2015 - Dezember 2017) als Geschäftsführer Sport – ehe ihn der Ruf von Hansa Rostock als Sportdirektor an die Ostsee lockte. Nach Verwerfungen mit dem Präsidium musste Thiele in Rostock im Januar 2019 seinen Platz wieder räumen. Seitdem war er auf der Suche nach einem neuen Job. Ein Angebot des damals insolventen Chemnitzer FC hat er ausgeschlagen. Als viele Aalener damit rechneten, dass Markus Thiele nach dem Ausscheiden von Holger Hadek als Geschäftsführer des VfR in den Rohrwang zurückkehren werde, erhielt Giuseppe Lepore den Zuschlag. Aufstieg noch in dieser Saison?

"Die zwei Jahre waren schon eine lange Zeit", gibt Thiele offen zu. Jetzt freut er sich umso mehr auf eine Aufgabe, die es in sich hat. "Wir liegen aktuell nur acht Punkte hinter dem Spitzenreiter. Und das bei noch 16 ausstehenden Spielen. Das ist ja fast noch eine halbe Saison. Da ist noch einiges möglich", blickt Ulms künftiger Direktor auf die aktuelle Tabelle der Regionalliga Südwest, wo der SSV Ulm 1846 Fußball derzeit den 4. Tabellenplatz belegt. "Wenn wir die Chance zum Aufstieg noch bekommen, müssen wir sie nutzen", fordert er seine Kicker auf, weiter Gas zu geben. "Die Truppe hat bisher bewiesen, dass sie vorne mitschwimmt." Der Aufstieg noch in dieser Saison? Thiele: "Im Fußball ist so vieles möglich. Warum nicht."

Er werde alles dafür tun, um das Team so gut wie möglich zu unterstützen. Parallel dazu gelte es natürlich, an der Weichenstellung für die neue Saison zu basteln.

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