Mutlangen entzaubert Rechberg

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Die Mutlanger durften in Rechberg insgesamt achtmal jubeln. Sebastian Steinke und Raphael Fauser (Nummer 27) freuen sich über einen Treffer. Am Ende stand es 8:1 aus Sicht der Mutlanger.

Der TSGV Rechberg kassiert zuhause gegen den TSV Mutlangen eine bittere 1:8-Niederlage.Bereits zur Pause führen die Mutlanger mit 5:0

In einem weitestgehend einseitigen Spiel, hat der TSV Mutlangen mit 8:1 beim TSGV Rechberg gewonnen. Doch das war nicht die einzige bittere Nachricht für die Rechberger – in der 21. Minute hatte sich Linksverteidiger Marco Kleibl schwer verletzt, und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Die beste Phase des Spiels erwischten die Rechberger gleich zu Beginn. Die Gastgeber hatten etwas mehr vom Spiel, ohne allerdings nennenswerte Chancen zu kreieren. Die erste Chance für Rechberg gab es in der achten Minute. Moritz Wendl wurde steil geschickt, doch Mutlangens Keeper Raphael Fezer war auf der Hut und klärte mit dem Fuß. Nur eine Minute später kam auch Mutlangen erstmals gefährlich vor das Tor – Sebastian Steinke hatte eine Kopfballchance. Nach 17 Minuten durften die Mutlanger erstmals in dieser Partie jubeln. Finn Eisenmann netzte nach schöner Vorlage von Manuel Novak über rechts ein. Nur eine Minute später schaltete Mutlangen schnell um, und startete einen Konter. Wieder hatte Steinke die Chance, doch Rechbergs Torhüter Kevin Strobel war auf der Hut.

Schwere Verletzung von Kleibl

In der 21. Minute kam es dann zur schweren Verletzung von Marco Kleibl. "Unser Spieler hat sich an der Schulter verletzt – ob sie ausgekugelt, gebrochen oder die Sehne gerissen ist, kann man zum derzeitigen Stand noch nicht sagen", berichtete Rechbergs Trainer Stefan Christofori. Nach einer rund siebenminütigen Verletzungsunterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt. In Minute 36 fiel das 2:0 für die Gäste. Steinke schlenzte den Ball über den Torwart. Dieser hatte letztlich keine Chance, den Ball zu klären. Und es war noch längst nicht Pause. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit schraubte Julian Ivancevic das Ergebnis für die Mutlanger weiter in die Höhe. In der siebenminütigen Nachspielzeit traf Steinke noch weitere zweimal, somit ging es mit einem 5:0 für die Mutlanger in die Pause.

Bewegt euch. Das ist doch kein Stehfußball.

Stefan Christofori, Trainer TSGV Rechberg

Zu Beginn der zweiten Hälfte änderte sich an diesem Bild überhaupt nichts. Mutlangen spielte mit Rechberg Katz und Maus. In der 56. Minute zog Ivancevic aus knapp 25 Metern ab. Doch Rechbergs Torhüter konnte den Ball gut parieren. Lediglich fünf Minuten später, durfte sich Ivancevic dann aber doch über einen Doppelpack freuen. Er schob den Ball problemlos ins lange Eck – somit war das halbe Dutzend voll für die Mutlanger: Und sie hatten noch längst nicht genug. In der 66. Minute schoss Steinke den Ball knapp am Tor vorbei. Torhüter Strobel konnte einem an diesem zwar sonnigen, aber auch sehr kalten Sonntagnachmittag am Fuße des Rechbergs leid tun. Mutlangen konnte tun und lassen was sie wollten. Entsprechend bedient war auch Trainer Christofori: "Bewegt euch jetzt, das ist doch kein Stehfußball."

Gebracht hatte die Anweisung nichts. In der 72. Minute erhöhte Finn Eisenmann auf 7:0, allerdings mit Unterstützung des Torhüter, der den Ball nicht richtig klären konnte. Nur weitere sechs Minuten später schlugen die Mutlanger letztmalig zu. Auch Egzon Zejnulahi trug sich noch in die Torschützenliste ein. In der 84. Minute kamen die Rechberger wenigstens noch zu einem positiven Moment. Tobias Kößer erzielte den Ehrentreffer. Zwei Minuten vor dem Ende hätte Kößer fast sogar noch einen Doppelpack schnüren können. Doch sein Abschluss ging haarscharf am Tor vorbei. So blieb es am Ende beim 1:8 aus Sicht der Gastgeber. In der Tabelle belegt der TSGV Rechberg nun den neunten Tabellenplatz. A-Liga-Absteiger TSV Mutlangen klettert auf den vierten Platz der Tabelle.

Die Partie zwischen Rechberg und Mutlangen war telweise sehr umkämpft.
Referee Marcus Fröhlich zeigte dreimal gelb.
Rechbergs Trainer Christofori ist enttäuscht.
In der 21. Minute verletzte sich Marco Kleibl so schwer, dass sogar Notarzt und Krankenwagen kommen mussten.

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