Heftige Worte auf Instagram

„Gewöhn‘ dich an Sauerkraut und Wurst“: Italiener wüten wegen München-Fotos von De-Ligt-Freundin

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Annekee Molenaar findet sich in München immer besser zurecht. Die Freundin von Bayern-Neuzugang Matthijs de Ligt lernt auch schon fleißig Deutsch.
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Matthijs de Ligt und seine Freundin Annekee Molenaar fühlen sich in München mittlerweile richtig wohl. Daran dürften auch die Kommentare von frustrierten Italienern nichts ändern.

München - So kann man als Neuzugang natürlich in eine neue Saison starten: Erstes Spiel: Traumtor mit dem zweiten Ballkontakt. Drittes Spiel: Erster Titel beim Supercup-Triumph gegen Leipzig. Viertes Spiel: 6:1-Gala gegen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt. Für Matthijs de Ligt waren die vergangenen Wochen extrem aufregend. Die jüngste Errungenschaft des FC Bayern ist in München angekommen, auch wenn das Training hart ist und die Spielzeiten aktuell noch überschaubar sind.

Spätestens, wenn der Niederländer komplett auf dem gewünschten Fitnesslevel der Bayern ist, dürfte er aber Stammspieler beim deutschen Rekordmeister sein. Wenn es dann so weit ist, haben er und seine Freundin Annekee Molenaar die Stadt mit Sicherheit noch besser kennengelernt.

Annekee Molenaar erkundet München: Fast täglich neue Fotos

Aktuell postet das niederländische Model schon fleißig Fotos von ihrer neuen Heimat, auf Instagram teilt sie beinahe täglich Bilder aus der bayerischen Landeshauptstadt. Zu sehen sind die Isar, verschiedenste bekannte Plätze oder Bauwerke und natürlich auch immer wieder de Ligt selbst.

Dazu schreibt Molenaar gerne Botschaften wie: „München erkunden und dabei jede Minute genießen.“ Es sieht ganz danach aus, als würde sie sich in Bayern pudelwohl fühlen.

Annekee Molenaar: De Ligts Model-Freundin „genießt jede Minute“ in München, Italiener sind tief beleidigt

Das neue Glück wird Molenaar aber scheinbar nicht überall gegönnt. Unter ihren Instagram-Beiträgen, in denen sie von München schwärmt, häufen sich immer wieder italienische Kommentare. Warum ausgerechnet Italienisch? Klar, de Ligt spielte zuletzt für Juventus Turin, der Wechsel zum FC Bayern kam plötzlich und überraschend.

Im Video: Nagelsmann spricht über de Ligt

So manch eine Aussage des Niederländers wurde im Piemont in der Folge nicht gut aufgenommen - weshalb einige Tifosi nun tief gefrustet zu sein scheinen. Wir haben eine Auswahl an Kommentaren unter den Molenaar-Fotos zusammengestellt.

Italiener schimpfen unter Instagram-Beiträgen von De-Ligt-Freundin Molenaar - Auswahl an Kommentaren

  • „Turin und Italien sind tausendmal besser, tut mir leid.“
  • „Italien ist schöner, die italienische Küche ist die beste und wir Italiener sind die nettesten.“
  • „Es tut mir leid, aber die Italiener machen es besser.“
  • „Gewöhn‘ dich an Sauerkraut und Wurst.“
  • „Schöner Scheißplatz.“
  • „Italien ist viel besser.“
  • „Kein Vergleich mit Italien, tut mir leid.“
  • „Haha, versucht du, dich dazu zu bringen, München zu mögen? (...) Übrigens, wie ist die Mode im Vergleich zu Italien?“
  • „Du kannst alles fotografieren, was du willst. Deutschland war, ist und wird ein Scheißland sein!“

Matthijs de Ligt: Wechsel von Juventus Turin zum FC Bayern München

Der Stachel scheint ja richtig tief zu sitzen! De Ligt gilt als eines der größten Abwehrtalente der Welt und will beim FC Bayern nun ein neues Level erreichen. Den stolzen Italienern passt der Abgang aber natürlich gar nicht. Ob sich Molenaar davon irritieren lässt? Wohl kaum.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Schließlich finden sich auch zahlreiche Beiträge von neuen Fans unter ihren Beiträgen. „Willkommen in München“, „München liebt euch jetzt schon“, „Ihr seid so ein wundervolles Paar“ oder „Das sieht herrlich aus, Ann“, schreiben die Anhänger. Es werden sicher nicht die letzten Komplimente für das Model, das zusammen mit de Ligt bereits das Cover der Vogue zierte, sein.

De Ligt hat in München übrigens einen Mann wieder getroffen, den er für seinen bislang härtesten Gegenspieler hält. (akl)

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