SGB-Damen gehen unter

Wenig Fortune hatten die Bettringer Handballdamen am Sonntag in der Landesliga bei ihrem Gastspiel in Reichenbach. Nach der deutlichen 17:29-Niederlage haderte man nicht nur mit der eigenen Abschlussschwäche, sondern auch mit diversen Entscheidungen des Unparteiischen.

Während der ersten Spielminuten war es durchaus noch eine Begegnung auf Augenhöhe, beide Mannschaften tasteten sich vorsichtig ab und profitierten überwiegend aus den Fehlern des Gegners. Doch als Bettringen mit der ersten von insgesamt sechs Zeitstrafen belegt wurde, nahm das Unheil seinen Lauf. Der dezimierten Abwehr fehlte jegliche Abstimmung und der TV Reichenbach hatte keinerlei Mühe, sich immer weiter abzusetzen. Erst Mitte des ersten Durchgangs fing sich die SG Bettringen wieder. Die Damen konnten den Rückstand bis auf drei Tore reduzieren und strahlten auch in der Defensive endlich mehr Sicherheit aus. Doch als sich bei der SGB dann auch in der Offensive unnötige Fehler einschlichen, konterten die Gastgeberinnen geschickt und lagen zur Halbzeitunterbrechung mit 14:8 in Führung. Viel Pech im Torabschluss Für die zweiten 30 Minuten hatten sich die Bettringerinnen einiges vorgenommen und wollten unmittelbar nach Wiederbeginn das Heft in die Hand nehmen. Aber wie schon im ersten Durchgang blieb das Abschlusspech der SGB treu und so landeten mehrere Würfe nur am Torgebälk. Auch die Bettringer Defensive geriet immer wieder in große Nöte, wobei sich hier das Fehlen von Abwehrchefin Carmen Abele stark bemerkbar machte. Gegen Spielende immer einseitiger Während der Schlussphase wurde das Geschehen immer einseitiger, denn Reichenbach konnte beinahe nach Belieben agieren und dadurch den Vorsprung immer weiter bis zum Endstand von 29:17 ausbauen. SG Bettringen: Jennewein, Widmann (Tor); Weinländer (1), Rinke (4), Krause (2), K. Waibel (1), Schwenk (3), Funk (1), A. Straub, I. Straub, Reuter (3), Krieg (2), Sigloch AE

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