TSB macht's dem Favoriten leicht

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Mit einer 26:29-Niederlage beim Drittliga-Absteiger Salamander Kornwestheim sind die Handballer des TSB Gmünd in die Oberligasaison gestartet. TSB-Coach Michael Hieber zeigte sich "sehr unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft."

"Man darf gegen Kornwestheim verlieren. Darum geht es nicht. Was mich ärgert, ist die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind." Fast über die gesamte Spielzeit – vor allem in der ersten Halbzeit – habe der TSB Gmünd die nötige Konsequenz vermissen lassen. Zwar markierte Aaron Fröhlich nach eineinhalb Spielminuten per Siebenmeter die Gmünder Führung. Und auch Wolfgang Bächle konnte nach dem Ausgleich der Gastgeber den TSB noch einmal in Führung bringen. Doch nach fünf Minuten war es bereits vorbei mit der Gmünder Handballherrlichkeit. Die Kornwestheimer, die als Aufstiegsfavorit Nummer eins in diese Oberligasaison gehen, zeigten sich wesentlich aggressiver und führten bis zum Seitenwechsel bereits mit 16:10. In der zweiten Halbzeit – und nach entsprechender Pausenansprache – haben die Gmünder dann tatsächlich gezeigt, dass man eine solche Partie auch gegen einen haushohen Titelfavoriten offener gestalten kann. Bis auf 19:16 hatten sie sich bis Mitte der zweiten Spielhälfte herangepirscht und dabei über weite Strecken dieser Spielphase das Spielgeschehen dominiert, ehe zwei Gegentreffer in Folge den Gästen von der Rems in ihrer Aufholjagd wieder einen Dämpfer. Der TSB steckte nicht auf. Hieber: "Das ist es, was mich an meiner Mannschaft trotz aller Kritik trotzdem gefreut hat." 26:22 stand's fünf Minuten vor der Schlusssirene. Eine Spitzenmannschaft wie Kornwestheim ließ sich die Partie dann natürlich nicht mehr aus der Hand nehmen und siegte am Ende verdient mit 29:26.

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