32. Alb Marathon: Vorjahressieger entthront

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Impressionen des 32. Sparkassen Alb Marathons in und um Schwäbisch Gmünd.

Michael Chalupsky und Kathrin Ochs laufen beim 32. Sparkassen Alb Marathon nach 50 Kilometern als Erste über die Ziellinie und entthronen damit die Gewinner des letzten Jahres.

Schwäbisch Gmünd

Vergangenen Samstag fand in Schwäbisch Gmünd der 32. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd statt. Bei fast sommerlichen Temperaturen von in der Spitze 25 Grad fanden es nicht alle Teilnehmer einfach, damit zurecht zu kommen. Insgesamt waren 812 Teilnehmer gemeldet und 706 im Ziel, was einer ungewöhnlich hohen Zahl nicht antretender oder aufgebender Läufer entspricht. Zu den 812 Einzelstartern kamen noch 26 Stafetten mit 5 bis 10 Teilnehmern, so dass beim Alb Marathon wieder rund 1000 Menschen am Laufen waren. Insgesamt lagen die Anmelde- und Finisherzahlen in allen Wettbewerben zwar unter den Zahlen der Vor-Corona-Jahre, aber in allen Wettbewerben auch deutlich über den Vergleichszahlen von 2021.

50 Kilometer: Faktor Wetter

Den 50 Kilometer Sparkassen Albmarathon gewann bei den Herren Michael Chalupsky (En-gelhorn Sports Team- TV Schriesheim) vor dem Sieger der Jahre 2015, 2016 und 2021, Richard Schumacher (Sparda Team Rechberhausen) und Steffen Thorwarth (SV Niederhofen-Ehingen). Ulf Sengenberger, ein weiterer früherer Alb Marathonsieger (2006) kam auf Platz 5 ins Ziel. Allerdings hätte das Rennen auch anders ausgehen können, denn von Kilometer 10 bis 33 führte Marcel Krieghoff vom SC Impuls Erfurt das Feld an und baute seinen Vorsprung von anfänglich einer Minute bis Kilometer 33 auf 2 Minuten aus, bevor er dann das Rennen beendete. Chalupsky baute seinen Vorsprung auf Schumacher dann jedenfalls sukzessive aus und siegte letztlich souverän. Es war seine dritte Teilnahme am Albmarathon und sein erster Sieg bei einem Ultramarathon.

Generell waren die Zeiten vermutlich wegen Wärme und Luftfeuchte auffällig langsam; bei Schumacher waren es 9 Minuten langsamer als bei seinem Sieg 2021, und die Siegerzeit von 3:34,30 Stunden, ist mit Ausnahme des virtuellen Laufs 2020 die langsamste je beim Alb Marathon gelaufene Siegerzeit.

Bei den Frauen war die Situation ähnlich wie bei den Herren: Es siegte Kathrin Ochs von der LG Filder vor der Vorjahressiegerin Pamela Veith (TSV Kusterdingen. Ihre Siegerzeit von 4:25,03 Stunden ist wiederum die langsamste seit 2005 und liegt 21 Minuten unter der Siegerinnenzeit des Vorjahres (4:04h). Die Vorjahressiegerin selbst, Pamela Veith war in 4:29,05 von ihrer Vorjahreszeit allerdings noch etwas weiter weg und so siegte Ochs letztlich verdient. Sie baute im Lauf des Rennens kontinuierlich ihren Vorsprung auf Veith und die Drittplatzierte, Svenja Erdmann (Rottenburg a. N.) aus.

Die Mannschaftswertung entschied die DJK Schwäbisch Gmünd in der Besetzung Andreas Lonardoni – Matthias Eisele – Jörg Schreiber in 15:05h für sich. Bei den Damen kam keine Wertung zustande.

Im TK Baupartner 50 Kilometer-Stafettenlauf waren dieses Jahr 26 Stafetten am Star. Hier stand der Spaßfaktor eindeutig im Vordergrund. Die schnellste Stafette im Ziel war jedenfalls das bewährte Starteam der Naturheilpraxis Sonja Höpfner, mit mit Alessandro Collerone und Marco Höpfner. Auch der frisch-gebackene 10-Kilometer-Sieger Johannes Großkopf lief hier nach dem eigenen Zieleinlauf noch eine Teilstrecke mit und die Gruppe gelangte in soliden 3:26h noch vor dem Alb Maraton Sieger Chalupsky ins Ziel. Dasselbe gelang auch noch dem „Wer schwimmt verliert“- Team in 3:32h.

25 Kilometer: Krebs wird Dritter

Beim 25 Kilometer Intersport Schöll Rechberglauf siegte mit Tim Zeltner vom TSV Löwenstein in 1:47,38h ein neues Gesicht vor dem ebenfalls erstmals vorne mitlaufenden Alexander Haager aus Gröbenzell (1:53,09h). wie im Vorjahr Platz 3 belegte Steffen Krebs in 1:55h; dass er mit seiner 11 Minuten schnelleren Vorjahreszeit (1:44,06h) heute gewonnen hätte, bestätigt einmal mehr, dass die Bedingungen einfach schwierig und auf den Lang-strecken für schnelle Zeiten ungeeignet waren.

Bei den Damen siegte mit Annika Seefeld hingegen keine gänzlich unbekannte Läuferin – sie hatte bereits den virtuellen Lauf 2020 in der respektablen Zeit von 2:02h gewonnen. Mit 2:04,11 blieb sie heute nur vergleichsweise wenig unter ihrer damaligen Zeit. Sie hielt auch ihre ärgste Konkurrentin, Elisabeth Strauch von der SG Bettringen (2:04,11h), von Anfang bis Ende deutlich auf Distanz. Janina Hahn (Gold Ochsen Team SSV Ulm) belegte Platz 3 in 2:22,36h.

10 Kilometer: Großkopf souverän

Zum mindestens sechsten Mal seit 2011 siegt Johannes Großkopf beim umicore 10-Kilometer-Lauf, und es ist im Rückblick beeindruckend, mit welcher Konstanz er dies tut, und wie er sich seit dem ersten Mal von 36-Minuten-Zeiten hin zu 32-Min- Zeiten verbessert hat, mit denen er zumindest im süddeutschen Bereich vorne mitläuft.

Johannes Großkopf (Sparda Team Rechberghausen) siegte dieses Jahr in 32,57min, deutlich vor Arnfried vom Hofe (VFL Marburg; 35,14min) und dem noch sehr jungen Tim Paitz (Sport Haschko Team; 35,32min; Altersklasse U18). Bei den Damen gewann, ebenfalls wie im Vorjahr, Sarah Burkhardt (Team haugaservce-schwabenwald) in stark einzustufenden 41,13min, wobei der Streckenrekord (38,54min) in diesem Jahr bei den Damen außer Gefahr blieb. Platz 2 belegte Maike Fetzer (Team Wrestler Sport) in 43,37 min vor Andrea Bulling (TSF Welzheim; 44,49min).

5 Kilometer: Neuer Rekord

Beim jüngsten Lauf der Alb Marathon Reihe, der erst zum dritten Mal ausgetragenen VGW Challenge über 5 Kilometer siegte Robin Habermann (TSV Holzmaden) in 14,50 min und blieb dabei 5 Sekunden unter der Vorjahresbestzeit, die immerhin Joseph Katib aufgestellt hatte, der auch den 10km-Streckenrekord hält. Habermann verbesserte sich da-bei gegenüber dem Vorjahr, als er Platz 2 errang, um fast 3 Minuten. Das ist auf dieser Distanz wirklich viel. Georg Steffen (LAZ Ludwigsburg; 15,50 min) und David Isele (Dur-langen; 17,00min) kamen auf die Plätze.

Auch bei den Damen gelang Sina Moira Wiedmann von der LG Staufen in 18,35min ein neuer Streckenrekord der noch jungen Challenge, sowie ein klarer Sieg vor Maya Gries (SSC Bad Sooden-Allersdorf; 19,38) und ihrer Vereinskollegin Lara Wiedmann (20,51min). Wobei auch Maya Griess noch unter der alten Marke blieb.

Impressionen des 32. Sparkassen Alb Marathons in und um Schwäbisch Gmünd.
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Organisator Tim Schwarzkopf (rechts) von der DJK Schwäbisch Gmünd.
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