39 700 Stufen in knapp über 23 Stunden

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Marc Slonek, Treppenmarathon in Sachsen, im Aufstieg der 100. Runde.

Der Aalener Marc Slonek ging beim 18. Mount Everest Treppenmarathon in Radebeul an den Start.

Radebeul. Der Aalener Extremsportler Marc Slonek hat beim 18. „Mount Everest Treppenmarathon“ mitgemacht.

Die Spitzhaustreppe mit ihren 397 Stufen in Radebeul bei Dresden, war Schauplatz des weltweit härtesten Treppenmarathons. Das Ziel ist es, im Zeitlimit von 24 Stunden, 100 Runden zu bewältigen: Das entspricht einer Strecke von 84,4 Kilometern (je 39 700 Stufen Auf- und Abstieg) und einer Gesamthöhe von 8 884 Metern - genauso hoch wie der namensgebende Mount Everest.

Bevor der eigentliche „Mount Everest Treppenmarathon“ startete, wagten sich zwei Para- Sportler  im Rollstuhl abwärts auf die Strecke. Der Albaner Haki Doku (7 Minuten) und die Italienerin Loka Esmeralda (25 Minuten) stellten damit eine erste Rekordmarke auf.

Neue Disziplinen

Ebenfalls neu im Programm waren drei weitere Disziplinen, der am Samstag und Sonntag jeweils getrennt ausgetragene „Sherpa25“. Bei diesem Wettkampf hatten die Läufer jeweils sechs Stunden Zeit, 25 Runden zu absolvieren. Beide Läufe wurden dann zu einer Gesamtwertung addiert.
Hinzu kam die Wertung „Annapurna50“. Dabei mussten die Teilnehmer 50 Runden in zwölf Stunden meistern.

31 Männer geben auf

Marc Slonek benötigte für den Gipfelsturm 23:03:02 Stunden und wurde 19 von 53 Treppensteigern. Dieses Jahr zwang die große Hitze an beiden Tagen 31 Männer zur Aufgabe.
Bei den Damen kamen nur drei von neun Läuferinnen am Gipfel an. Tanja Höschele (18:51:13 Stunden) und Matthias Gall (14:52:40 Stunden) gewannen die Wertungskategorien im Alleingang.

 

Marc Slonek, Treppenmarathon in Sachsen

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