52 Karten: Kein Team sah öfters Gelb

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Bei einem Testspiel haben die Sportfreunde Dorfmerkingen (rot) die Spieler des TSV Neu-Ulm (blau) empfangen.
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Die Sportfreunde Dorfmerkingen treten an diesem Samstag zum Auftakt der Rückrunde beim aggressiv spielenden Tabellensechsten 1. CfR Pforzheim an. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Dorfmerkingen.

Die Spannung steigt. An diesem Samstag endet die zwölfwöchige pflichtspielfreie Zeit. Zum Auftakt der Oberliga-Rückrunde sind die Sportfreunde Dorfmerkingen an diesem Samstag zu Gast beim 1. CfR Pforzheim. Los geht es um 14 Uhr.

Die intensive Vorbereitung hat ein Ende gefunden. Ab sofort geht es wieder um Punkte. Dorfmerkingens Trainer Helmut Dietterle blickt zufrieden auf die vergangenen Wochen zurück. „Wir konnten alle Trainingseinheiten durchziehen, insbesondere auch eine Teambildungseinheit mit dem Erlebnispädagogen Oliver Eyth, da bewies die Mannschaft, wie sehr sie zur Zusammenarbeit bereit ist.“ Die Vorbereitung ist auch die Zeit für Experimente – so wurde beispielsweise die Dreierkette ausprobiert. Doch es ist eher unwahrscheinlich, dass man mit dieser spielen wird. Dietterle betont, dass sich die Mannschaft in der gewohnten Viererkette am wohlsten fühlt. Die Sportfreunde rangieren mit 16 Punkten aktuell auf Platz 17 der Tabelle. Die Mission Klassenerhalt geht man praktisch mit demselben Kader an, wie in der Hinrunde. Neuzugänge gab es nicht, Kadir Ciraci und Lukas Michel haben den Verein verlassen. Fabian Weiß wird eine Pause einlegen.

Dorfmerkingens Gegner Pforzheim belegt aktuell Rang sechs der Tabelle und hat bereits 32 Punkte gesammelt, dabei hat man lediglich zwei Punkte Rückstand auf den dritten Tabellenplatz. Satte 14 sind es auf den Tabellenführer SGV Freiberg. So schätzt Dietterle den 1. CfR Pforzheim ein: „Pforzheim ist eine Mannschaft, die von keinerlei Selbstzweifeln geplagt ist, sie treten sehr dominant auf, können aggressiv und körperbetont zur Sache gehen, hart an der Grenze spielend, sind sie eine der besten Mannschaften in der Oberliga.“ Dietterle stellt sein Team auf eine intensive, sowie körperlich und mental fordernde Partie ein. Keine Mannschaft hat mehr Gelbe Karten kassiert als Pforzheim. Insgesamt sind es 52 Stück, dazu gab es einmal Gelb/Rot und einmal glatt Rot. Bereits im Hinspiel konnten sich die Dorfmerkinger von dieser Aggressivität selbst ein Bild machen – besonders Kapitän Maurizio Macorig fiel dabei negativ auf. Dietterle wird in Pforzheim nicht aus den Vollen schöpfen können. Während in der Vorbereitung nahezu alle Spieler keine größeren Probleme hatten, mussten sich Anfang der Woche mit Daniel Nietzer, Timo Zimmer und Michael Schindele gleich drei Spieler krankheitsbedingt abmelden. Denis Werner hatte eine Zahnoperation und Kevin Renner eine Zehenverletzung. „Bei Daniel Nietzer besteht Hoffnung, dass er noch fit wird, die anderen fallen aus.“

Info: Abfahrt des Mannschaftsbusses an der Röser-Arena ist um 9.30 Uhr.  

Wir konnten alle Einheiten durchziehen.“

Helmut Dietterle, Trainer Sportfreunde Dorfmerkingen

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