Alexander Zorniger ein Kandidat für Werder Bremen?

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Ist nach wie vor entspannt: Alexander Zorniger soll ein heißer Kandidat für den Trainerposten beim Bundesliga-Absteiger Werder Bremen sein. Der 53-Jährige äußert sich dazu nicht.

Der Fußballlehrer aus Gmünd soll bei der Trainersuche des Absteigers hoch im Kurs stehen.

Bremen / Kopenhagen. Alexander Zorniger soll erneut bei einem großen Club auf der Wunschliste oben stehen. Laut „Bild“ ist der 53-jährige Gmünder, der aktuell in Kopenhagen lebt, einer der „Top-Kandidaten“ auf den Trainerposten beim Bundesliga-Absteiger Werder Bremen.

Alexander Zorniger macht das, was er in solchen Momenten immer macht: schweigen. Der Gmünder will sich zu einer möglichen Anfrage aus Bremen nicht äußern. Die „Bild“ will allerdings erfahren haben, dass die Bremer den 53-Jährige ins Visier genommen haben. Genauso wie Ole Werner, der aktuell Holstein Kiel trainiert und mit den „Störchen“ am Mittwoch und Samstag in der Relegation gegen den 1. FC Köln um den Bundesliga-Aufstieg spielt. Und es soll noch einen dritten „aussichtsreichen Kandidaten“ geben, dessen Name allerdings nicht genannt wird.

Tatsache ist, dass Ole Werner im Falle des Bundesliga-Aufstiegs mit Holstein Kiel kaum in die 2. Bundesliga wechseln würde. Heißt: Der 33-Jährige wäre nur dann interessant, wenn Kiel gegen Köln scheitert. Ähnlich soll es bei Stefan Leitl gewesen sein. Auch den Trainer von Greuther Fürth soll bei den Hanseaten auf der Liste gestanden haben, durch den direkten Aufstieg der Fürther hat sich dieses Thema aber erledigt.

Viel unkomplizierter wäre das bei Alexander Zorniger. Der 53-Jährige, dessen Trainer-Laufbahn beim FC Normannia Gmünd begann und der danach bei der SG Sonnenhof Großaspach, RB Leipzig und beim VfB Stuttgart im Amt war, ist nach seinem Aus bei Bröndby IF im Februar 2019 ohne Job und damit ablösefrei zu haben. Zuletzt war der zweifache Familienvater beim FC Schalke 04 im Gespräch, der Erstliga-Absteiger entschied sich jedoch für Dimitrios Grammozis.

„Anfragen liegen vor“

Zorniger selbst bestätigte erst kürzlich, dass ihm Anfragen von interessierten Vereinen vorliegen. „Die gab's in den vergangenen zwei Jahren immer.“ Was der 53-Jährige aber auch sagt, dass „ich immer noch entspannt genug, wirtschaftlich unabhängig genug und Schwabe genug, dass ich weiß, was ich für einen Lebensstandard brauche“. Er habe aber in Stuttgart gelernt, wo er funktioniere und wo nicht.

Der in Mutlangen geborene Zorniger begann seine Trainerlaufbahn im Jahr 2004 beim FC Normannia Gmünd, den er in die Oberliga führte. Auch für den Fußballlehrer ging's danach bergauf. Alexander Haag

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