Alexander Zorniger neuer Trainer von Greuther Fürth

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Alexander Zorniger saß am Sonntag beim Spiel des 1. FC Heidenheim auf der Tribüne - weil er künftig als Trainer von Greuther Fürth tätig ist.
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Der 55-Jährige aus Gmünd hat beim Zweitliga-Tabellenletzten einen Vertrag bis Sommer 2024 unterschrieben.

Fürth / Schwäbisch Gmünd. Seltener Besuch in der Voith-Arena: Alexander Zorniger hat sich am Sonntag das Heimspiel des 1. FC Heidenheim gegen Greuther Fürth (3:1) angeschaut. Aus gutem Grund: Der Fußballlehrer aus Schwäbisch Gmünd wird neuer Trainer des Zweitliga-Schlusslichts.

Nach dem Abpfiff bestätigte Greuther Fürth die Personalie. „Alexander Zorniger ist ein sehr erfahrener Trainer, mit einer klaren Philosophie, weiß aber auch, was in unserer aktuellen Situation gefragt ist“, sagt Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi. Auch der Gmünder äußerte sich zu seinem neuen Engagement: „Wir werden alles dafür tun, um erfolgreich zu sein. Es geht in den nächsten Wochen darum, die Mannschaft so schnell wie möglich mit der hochintensiven Spielweise vertraut zu machen, für die ich auch stehe.“ Und: „Ich freue mich darauf, das Team kennenzulernen und dann gemeinsam auf dem Platz zu arbeiten.“ Der 55-Jährige hat beim Zweitligisten einen Vertrag bis 30. Juni 2024 unterschrieben.

Zorniger coachte in der vergangenen Saison den zypriotischen Erstligisten Apollon Limassol und führte diesen zur ersten Meisterschaft seit 16 Jahren. Am 10. August kam es dann aber völlig unerwartet zur Trennung. Seitdem ist der Fußballlehrer ohne Verein, lebt aber weiter mit seiner Frau und den beiden Kindern auf Zypern.

Bei Greuther Fürth war Zorniger laut „kicker Sportmagazin“ einer von zwei Kandidaten - neben Patrick Glöckner. Der Gmünder erhielt nun den Zuschlag. Die bisherigen Co-Trainer Rainer Widmayer und Stefan Kleineheismann bleiben Bestandteil des Trainerteams, zudem bringt Zorniger Jurek Rohrberg als Assistenten mit.

Für Alexander Zorniger ist es die Rückkehr in den deutschen Fußball. Seine Trainerkarriere begann einst beim FC Normannia Gmünd. Es folgten weitere Stationen bei der SG Sonnenhof Großaspach, bei RB Leipzig und beim VfB Stuttgart, ehe es ihn 2016 erstmals ins Ausland zog - zum dänischen Erstligisten Bröndby IF.

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