Alle Zeichen stehen auf Angriff

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Torjubel, VfR Aalen, Die Herren-Mannschaften aus Aalen und Mainz spielen in der Ostalb Arena in Aalen gegeneinander, VfR Aalen vs TSV Schott Mainz, Fussball, Maenner, Regionalliga Suedwest, 2. Spieltag, 21.08.2021
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Der Regionalligist von der Ostalb gewinnt zu Hause mit 3:1 gegen den TSV Schott Mainz, holt somit die ersten Punkte der Saison und überzeugt mit ansehnlichem Fußball die Zuschauer.

Aalen

Sieg. Heimsieg. 3:1 prangt es von der Anzeigentafel. Glückliche Gesichter auf und Beifall klatschende Hände neben dem Platz. Der VfR Aalen hat den verpatzten Saisonauftakt vergangenen Samstag beim FSV Mainz 05 wieder gutgemacht und den TSV Schott Mainz ehrgeizig und mit Selbstbewusstsein vom Platz gefegt.

Es ist wieder ein gute erste Halbzeit. 2:0 steht es, als sich die Mannschaften in die Halbzeitpause verabschieden. Zwei Tore, die dem VfR Aalen nach den verpatzen zwei Spielen, in Mainz und in Bietigheim, wieder Sicherheit geben, Aufschwung. Und ein Polster für die zweiten 45 Minuten in der Ostalbarena.

Am Samstag war der TSV Schott Mainz zu Gast zum ersten Heimspiel des VfR Aalen. Und von der Osttribüne schallen wieder die bierstarken Gesänge, die unterstützenden Chöre der Fans. 565 Zuschauer sind es, die an diesem Wochenende den Sieg des VfR Aalen miterleben.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf beginnt wieder schwungvoll und selbstsicher, überzeugt in die 90 Minuten. Doch heißt es für die Aalener Zuschauer erst einmal aufatmen, als ein Schuss aus den Reihen der Gäste knapp am linkten Pfosten des Tors vorbeigeht.

Auf das erleichterte Aufatmen folgt in der 18. Minute der freudige Torjubel. Abruscia trifft zum ersten Saisontor in der Ostalbarena. Er überzeugt mit einer hervorragenden Einzelleistung, umdribbelt die Gegner, zieht ab und trifft. Viel Gegenwind kommt von den Gästen nicht, nach dem Führungstreffer noch weniger. Sie kommen kaum zu Torchancen, können sich nicht gegen die lautstarken Hausherren durchsetzen, finden kaum Wege zum gegnerischen Tor. Der VfR hingegen tritt schnell an, zeigt den Biss, den Cheftrainer Uwe Wolf stets versprochen und den er stets in seiner Mannschaft gesehen hat.

Und der Kapitän ackert weiter im Mittelfeld, treibt sein Team an, genau so wie Wolf es lautstark von der Seitenlinie tut. Wenn Wolf dürfte, würde er wohl am liebsten selbst ins Spielgeschehen eingreifen. „Fußball ist eben Emotion“, sagt der 54-Jährige nach der Partie.

Und diese Emotionen lässt seine Elf nicht vermissen, als in der 39. Minute das 2:0 fällt. Eduard Heckmann gewinnt auf der linken Seite ein Kopfballduell, legt sich den Ball zurecht. Sein Schuss findet Benjamin Kindsvater, der es einfach versucht und der ins lange Eck versenkt.

Mainz kommt mit drei neuen Mannen aus der Kabine, will Schwung ins eigene Spiel bringen, doch allzu viel können die drei Neuen nicht ausrichten. Im Gegenteil: Mainz muss den dritten Treffer einstecken. Erneut ist es Abrsucia, der einen Freistoß aus 20 Metern direkt mit einem wuchtigen Tritt zum 3:0 verwandelt.

Kurz darauf dezimiert sich Mainz selbst: Hüseyin Can Bakirsu zieht aus Verzweiflung die Notbremse. Der VfR Aalen wieder imn der Vorwärtsbewegung, wieder in der Hälfte des Gegners. Bakirsu grätscht Steffen Kienle von hinten um und sieht direkt rot. Der Kopfballtreffer zum 3:1 durch Janek Ripplinger kommt für die Zuschauer völlig unerwartet und ist am Ende nur Ergebniskosmetik.

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