Amelie Fischer DM-Fünfte

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Tischtennis,AmelieFischer

Die 15-jährige Neunstadterin überzeugt im Trikot des TSV Untergröningen und der TTG Süßen.

Neunstatdt /Untergröningen.

Die 15-jährige Neunstadter Tischtennisspielerin Amelie Fischer wechselte altersbedingt vor dieser Saison von den Mädchen U15 (unter 15 Jahre) zu den Mädchen U18. Da sie damit bei den nationalen Vergleichen nun zu den Jüngeren bei den U18 gehört, war eine Prognose schwierig, zumal die letzten Ausspielungen bei U15 der Pandemie zum Opfer gefallen sind.

Anhand der letzten Ergebnisse wurde die in der Jugend für den TSV Untergröningen startende Fischer vom DTTB für das Top48 der Mädchen U18 vornominiert und musste sich somit nicht über das Baden-Württembergische Top12 qualifizieren.  Am Ende des Turniers in Göttingen stand ein nicht unbedingt erwarteter 9. Platz zu Buche.

Beim Top24 der Mädchen U18 in Bergisch Gladbach konnte die Neunstadterin sich nochmals deutlich steigern und wurde erst im Halbfinale von der Mannschaftseuropameisterin und späteren Siegerin Mia Griesel (TSV Lunestedt) gestoppt. Im Platzierungsspiel um Platz 3 unterlag Fischer anschließend Sofia Stefanska (TTK Großburgwedel) und verpasste somit knapp das Podest. Zunächst noch etwas traurig, aber nach ein paar Minuten konnte sie sich dennoch über einen starken 4. Platz freuen.

Das anschließende Top12 musste leider auf Grund der Corona Pandemie vom DTTB abgesagt werden.

Für Ihre Ergebnisse wurde Fischer mit der Nominierung für den internationalen WTT Youth Contender der Mädchen U17 in Metz/Frankreich vom Deutschen Tischtennisbund belohnt. Im Nationaltrikot spielte sie sich bis ins Achtelfinale, wo sie der Portugiesin Maria Santa unterlag.  Mit ihren erspielten 40 Weltranglistenpunkte liegt sie aktuell in der Weltrangliste U17 auf Position 322.

Bei den Deutschen Meisterschaften U18 in Chemnitz wartete auf Fischer eine schwere Auslosung in Gruppe 1 mit Naomi Pranjkovic, welche zuletzt noch in den Play-Offs der 1. Damen-Bundesliga mit dem SV DJK Kolbenmoor aktiv war. Nachdem Fischer zuvor ihre beiden anderen Gruppenspiele mit jeweils 3:0 gegen Carina Ludwig (SV Friedrichsgabe) und Faustyna Stefanska (MTV Engelbostel-Schulenberg) gewonnen hatte, war das weiterkommen schon sicher und im Spiel gegen Pranjkovic ging es dann „nur“ noch um den Gruppensieg. Nach schwierigem Start fand Amelie in Satz 3 besser ins Spiel und konnte diesen knapp für sich entscheiden. Im 4. Satz hatte Fischer zwar einen Satzball, konnte diesen jedoch nicht verwerten und unterlag mit 14:12. Somit traf Fischer in der ersten Hauptrunde auf eine Gruppensiegerin. Es wartete mit Katharina Bondarenko-Getz (SV Schott Jena) eine Spielerin, die bereits auf Erfahrungen aus der 2. Bundesliga zurückgreifen kann. Das Spiel wackelte nur im 3. Satz den Fischer in der Verlängerung abgeben musste, jedoch konnte sie den 4. Satz wieder souverän mit 11:3 gewinnen. Spannend wurde es dann im Achtelfinale (ab hier wird auf 4 Gewinnsätze gespielt), als ihr Josephina Neumann (TSV1909 Langstadt) gegenüberstand. Neumann wechselt zur kommenden Saison zum Deutschen Meister TTC Berlin eastside in die 1. Bundesliga und wird dort vermutlich zur jüngsten Bundesligaspielerin. In einem Krimi konnte sich Fischer mit 4:3 Sätzen durchsetzen. Am Finaltag stand Fischer wieder einmal der 2. Liga-Spielerin Mia Griesel gegenüber. Nach 0:2 Rückstand konnte sich Fischer wieder auf 2:2 herankämpfen und unterlag schließlich mit 2:4, was den 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften bedeutete. Im Mixed konnte sich Amelie Fischer mit Partner Jonathan Fuchs (DJK Sportbund Stuttgart) auf Platz 9 spielen.

In der Regionalliga Damen Südwest konnte Fischer im vorderen Paarkreuz der 2. Mannschaft der TTG Süßen 13 Einzel für sich entscheiden. Höhepunkt im Mannschaftsspielbetrieb waren zweifelst ohne die ersten Einsätze für die 1. Mannschaft in der 3. Bundesliga Süd der Damen. Den ersten Sieg feierte Fischer im Doppel gegen die DJK SB Landshut zusammen mit Katharina Sabo und den ersten Einzelsieg konnte sie in Wombach erspielen.

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