An manchen Stellschrauben ist noch zu drehen

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Die Action ist in die Voith-Arena zurückgekehrt. Am kommenden Samstag steht das erste Punktspiel an.

Auch wenn der FCH 1:0 gegen die TSG Hoffenheim gewinnt, sieht der Trainer noch Nachholbedarf.

Heidenheim. Heute ist es eine ungewohnte Situation. Vor einigen Monaten war das ein gewohntes Bild. Heute hat die Osttribüne wieder Farbe angenommen - und Lautstärke. 2269 ist die Zahl des Tages. 2269 Zuschauer sind es an diesem Samstagnachmittag in der Heidenheimer Voith-Arena, die ihre Elf anfeuern.

Vor dem Spiel ziehen die Anhänger des 1. FC Heidenheim gen Stadion, tragen die Farben des Vereins von der Ostalb. Es ist ein Freundschaftsspiel, zu Gast zum 9. Max-Liebhaber-Pokal ist die TSG Hoffenheim. Die 90 Minuten gegen den Erstligisten sind die Generalprobe vor dem Saisonstart und haben gezeigt, an was noch gearbeitet werden soll. Denn mit dem „zufrieden sein“ muss man vorsichtig sein, wie Cheftrainer Frank Schmidt nach dem Spiel warnt.

Der FCH geht mit Schwung in die Partie, angetrieben von den starken Stimmen von der Osttribüne. Mit Stefan Schimmer und Christian Kühlwetter in der Spitze drängt der FCH nach vorn und durch ein Tor von Tim Kleindienst, der den Torwartfehler von Philipp Pentke ausnutzt, klingelt es in der sechsten Minute zur 1:0-Führung. „Wir hatten Phasen, in denen wir vieles richtig gemacht haben, insbesondere in der Anfangsphase“, resümiert der Chefcoach nach der Partie.

Was dann folgte, stellte Schmidt dann weniger zufrieden: „Danach waren wir etwas zu passiv. Wir wollten zwar kompakt stehen, aber man darf nie in Passivität verfallen. In der zweiten Halbzeit war es ein Wechsel zwischen Mittelfeldpressing und auch mal vorne draufgehen, um Balleroberungen zu erzielen.“

Die große Chance zum 2:0 verpasst der eingewechselte Patrick Schmidt. Ein perfekte Flanke von Tobias Mohr von links auf dem im Strafraum lauernden Schmidt, der im Flug zum Kopfball trifft, aber der Hoffenheimer Torwart ist reaktionsschnell und wehrt ab.

Doch schon bald verliert das Spiel an Fahrt. „Aber wir haben insgesamt nicht allzu viel zugelassen und zu Null gespielt. Aber im Spiel nach vorne können wir noch einige Dinge verbessern“, so Schmidt. Welche das sind? „Ich wünsche mir, dass wir im Ballbesitz und im schnellen Kurzpassspiel noch einen Schritt vorankommen. Weil es einfach auch wichtig ist, sich aus Drucksituationen sich spielerisch zu befreien.“ Balleroberung, Ballbesitz, enge Räume, nicht in die Passivität drängen lassen, darauf kommt es dem Trainer an.

Während am Sonntag Regeneration und eine Videoanalyse auf dem Plan steht, ist am Montag erst einmal frei. Und dann geht es für das Heidenheimer Team in die intensive Vorbereitung auf das erste Punktspiel gegen Paderborn. Und ganz klar, so Schmidt: „Die Dinge, die wir heute nicht so toll gemacht haben, stehen auf dem Stundenplan.“

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