Andreas Toba steht mit der Mannschaft im Finale

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Starker Auftritt in Tokio: Andreas Toba hat sich mit der deutschen Mannschaft fürs Finale bei Olympia qualifiziert.

Das Mehrkampf- und Gerätefinale dagegen hat der 30-Jährige des TV Wetzgau verpasst.

Tokio / Schwäbisch Gmünd. Paul Schneider ist begeistert. „Das war ein perfekter Wettkampf von Andreas Toba und den anderen drei Deutschen“, sagt der Trainer des TV Wetzgau. Die deutsche Mannschaft mit dem 30-Jährigen des TV Wetzgau hat bei den Olympischen Spielen in Tokio als Sechster der Qualifikation das Finale erreicht. An diesem Montag geht's ab 12 Uhr (MEZ) um die Medaillen.

Der Jubelschrei von Lukas Dauser und Andreas Toba im Inneraum der leeren Olympiahalle war groß, als die letzte Übung am Reck absolviert war und das Endergebnis feststand: Zwölf Mannschaften kämpften um die acht Finaltickets, Deutschland belegte einen glänzenden sechsten Platz. Die DTB-Riege mit Toba, Dauser sowie Nils Dunkel und Philipp Herder erkämpfte sich in der Mannschaftswertung bärenstarke 249,929 Punkte. Qualibester war das Team aus China mit 262,251 Punkten, dicht gefolgt von Japan (262,061) und Russland (261,945). „Mannschaften wie China, Japan oder Russland sind eine Klasse für sich und für unser Team außer Reichweite“, sagt Paul Schneider.

Andreas Toba macht alles klar

Seinem Schützling Andreas Toba war es vergönnt, den Finaleinzug am Reck vollends perfekt zu machen. Überschwänglich lag sich das DTB-Quartett mit dem 30-Jährigen, Dauser sowie sowie Nils Dunkel und Philipp Herder in der Olympiahalle in den Armen, während Bundestrainer Valerie Belenki applaudierend Spalier stand.

Toba begann am Boden stark, bei seinem Doppelsalto gestreckt auf der ersten Bahn hatte er einen Tick zu viel Schwung und musste zwei Schritte nach vorne machen. Ansonsten war die Übung sehr stabil. Ebenso sicher und stabil waren seine Darbietungen am Pauschenpferd und an den Ringen. Einen kleinen Wackler leistete sich Toba bei der zweieinhalbfachen Schraube in den Stand am Sprung. Sehr sicher turnte der 30-Jährige dann wieder am Barren, ehe er am Reck alles klar machte. „Andi ist mit seiner Sicherheit und seiner Stabilität ein Erfolgsgarant für die deutsche Mannschaft“, sagt Schneider. Seine Prognose für Montag: Zwischen Platz vier und acht ist alles möglich.“

Schade: Andreas Toba hat es im Qualifikationswettkampf nicht unter die besten 24 Einzelturner geschafft. Er hat damit das Mehrkampf- und Gerätefinale verpasst. Was nichts daran ändert, dass der er eine Topleistung ablieferte. Alexander Haag

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