Anna Rupprecht mit dem Team auf dem Podest

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Der heftige Wind sorgte beim Saisonabschluss der Skispringerinnen in Sibirien noch einmal für Aufregung. Nach dem ersten Weltcupspringen am Freitag musste das Teamspringen am Samstag verlegt werden. Die Gmünderin Anna Rupprecht sorgte am frühen Sonntagvormittag als Schlussspringerin des deutschen Teams für Jubel, Rand 3 und damit den ersten Podestplatz der Saison im Teamspringen.

Im Einzel sprang die Mixed-Weltmeisterin nach Rang 14 am Freitag auf Platz 12.

Den Saisonabschluss feierten die Weltcupspringerinnen im russischen Chaikovksy auf der großen Schanze. 121 Meter flog Anna Rupprecht im ersten Durchgang. Der sollte gleichzeitig bereits gewertet werden. Der zweite Durchgang wurde nach den ersten Springerinnen wegen heftiger Windböen abgebrochen. 

Beste Deutsche in diesem letzten Springen der Saison wurde die Oberstdorferin Katharina Althaus auf Rang 10 mit 117 Metern, aber den besseren Haltungsnoten.

Anna Rupprecht, die vor wenigen Wochen bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdof Weltmeisterin mit dem Mixed-Team wurde, schließt damit eine erfolgreiche Weltcupsaison auf Rang 17 ab.

Die Slowenin Nika Kriznar sicherte sich mit 871 Punkten die große Kristallkugel der Weltcupsiegerin, während Sara Takanashi (Japan) die Führung, die sie Freitag erst erobert hatte, wieder abgab und mit 862 Punkten Zweite wurde. Marita Kramer (Österreich) gewann das Abschlussspringen in Chaikovsky (146,5 m) und kam durch den Tagessieg auf 860 Zähler. Katharina Althaus wurde als beste Deutsche Neunte mit 316 Punkten.

 

 

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