Anna Rupprecht verpasst knapp eine Top-20-Platzierung 

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Anna Rupprecht ist beim Weltcup-Auftakt in Wisla auf den 29. und 23. Platz gesprungen.
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Die 25-jährige Skispringerin des SC Degenfeld landet beim Weltcup-Auftakt in Wisla auf den Plätzen 29 und 23.  

Wisla. Anna Rupprecht ist am späten Sonntagabend mit gemischten Gefühlen aus Polen zurückgekehrt. Die 25-jährige Weltmeisterin des SC Degenfeld hat beim Weltcup-Auftakt in Wisla die Plätze 29 und 23 belegt. „Die Sprünge insgesamt sind noch nicht harmonisch“, sagt die Gmünderin. Andererseits habe sie einige Korrekturen gut umsetzen können.

Der zweite Tag brachte eine deutliche Leistungssteigerung im deutschen Team. „Die Platzierungen sind zwar noch nicht ganz so, aber Anna ist auf einem besseren Weg und hat den ersten Tag vergessen gemacht“, sagt Bundestrainer Maximilian Mechler. In der Tat: Rupprecht präsentierte sich am Sonntag stark verbessert und qualifizierte sich im ersten Durchgang mit glänzenden 111,0 Metern fürs Finale. Dort sprang sie bei besseren Bedingungen sogar noch einen Meter weiter auf 112,0 Meter. Mit 188,2 Punkten lag sie als 23. nur 0,5 Punkte hinter ihrer Teamkollegin Luisa Görlich, die 22. wurde. „Es war zwar noch einiges zäh beim ersten Weltcup, aber ich habe meine Korrekturen teilweise ganz gut umsetzen können“, sagt die Mixed-Weltmeisterin, die aber auch gewohnt selbstkritisch ist: „Andere Korrekturen dagegen haben noch nicht so gut geklappt, deshalb ist der Sprung noch nicht in einem Guss.“

Mehr erhofft hatte sich Anna Rupprecht am ersten Tag. Die 25-Jährige musste sich beim ersten Springen der neuen Weltcup-Saison mit Platz 29 zufrieden geben. Im ersten Durchgang landete sie mit 107,5 Metern auf Platz 30 und qualifizierte sich gerade noch für den Finaldurchgang. Dort landete sie bei 105,5 Metern und verbesserte sich immerhin noch um einen Rang. Aber auch die anderen deutschen Mädels kamen beim Auftakt noch nicht richtig zurecht. Selbst die deutsche Vorzeigespringerin Katharina Althaus kam nicht über Platz 21 hinaus, Pauline Heßler verpasste als 39. gar das Finale. „Wir können nicht zufrieden sein, weil wir deutlich besser trainiert haben und es deutlich besser können“, sagte Bundestrainer Maximilian Mechler nach dem ersten Wettkampf. Und: „Sicher waren die Bedingungen heute anders als sonst. Insgesamt war aber viel Nervosität dabei vor dem Auftakt, weil wir es besonders gut machen wollten.“

Die Mädels haben nun eine vierwöchige Weltcup-Pause, weiter geht's am 3. Dezember in Lillehammer.

Ergebnisse Weltcup Wisla:Samstag: Punkte1. Silje Opseth (123,0m, 127,0m) 251,52. Marita Kramer (121,5, 125,0) 244,23. Eva Pinkelnig (125,5, 126,5) 243,1

...19. Selina Freitag (117,5, 112,5) 201,920. Agnes Reisch (111,5, 111,5) 197,121. Katharina Althaus (109,5, 114,5) 196,626. Luisa Görlich (105,0, 110,0) 175,0...29. Anna Rupprecht (107,5, 105,5) 168,6Sonntag: 1. Eva Pinkelnig (129,0, 128,5) 262,32. Katharina Althaus (123,0, 131,0) 251,43. Frida Westmann (127,0, 127,5) 248,7...19. Selina Freitag (108,0, 122,5) 209,620. Agnes Reisch (114,0, 119,0) 207,922. Luisa Görlich (110,0, 111,5) 188,723. Anna Rupprecht (111,0, 112,0) 188,2...

27. Pauline Heßler (112,0, 108,0) 178,9

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