Anna Rupprecht will zuviel in Durchgang zwei

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26.03.2021, Chaikovsky, RUS, FIS Weltcup Skisprung, Blue Bird Tour, Chaikovsky, Damen, Einzelbewerb, im Bild Anna Rupprecht (GER) // Anna Rupprecht of Germany during the women individual competition for the Blue Bird Tour of FIS Ski Jumping World Cup in
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Die diesjährige Mixed-Weltmeisterin des SC Degenfeld muss sich in Nischni Tagil nach Platz 8 am Ende mit Rang 18 zufrieden geben.

Nischni Tagil.

Nach Rang acht nach dem ersten Durchgang musste Anna Rupprecht im zweiten Durchgang die Hoffnung auf eine Top-Ten-Platzierung zum Auftakt der Weltcupsaison dieses Olympiawinters in Nischni Tagil in Russland begraben. Nach guten 86 m in Durchgang eins landete die diesjährige Mixed-Weltmeisterin des SC Degenfeld in Durchgang zwei nur bei 73,5 m und fiel auf den 18. Platz in der Gesamtwertung zurück. Die Enttäuschung war verständlich.

Den Sieg holte sich Marita Kramer mit 104.5 und 96 m (253.6. Punkte). Die 20-jährige Österreicherin hatte auch schon das Qualifikationsspringen am Donnerstag gewonnen, vor der Japanerin Sara Takanashi und Katharina Althaus. Mit ihrem Sprung auf 96 Meter zeigte die Top-Favoritin auf den Gesamt-Weltcupsieg bereits im ersten Wertungsdurchgang des Winters, dass Siege in dieser Saison nur über sie führen. Die zweitplatzierte Sara Takanashi hatte bereits einen Abstand von drei Metern (5,3 Punkte auf Kramer), Katharina Althaus landete als Dritte und beste Deutsche sieben Meter hinter der Österreicherin.

Dass Anna Rupprecht das Quali-Springen am Donnerstag nach 78,5 Metern nur auf Rang 32 beendete, war Motivation genug für die Gmünder Weltklassespringerin, am Freitagnachmittag anzugreifen. Tatsächlich lag sie nach dem ersten Durchgang (86 m) als beste Deutsche auf Rang 8. Die Oberstdorferin Kathtarina Althaus (80 m) belegte direkt hinter ihr Rang 9, Juliane Seyfarth aus Ruhla (82.5 m, aber schlechtere Haltungsnoten) schloss auf Rang elf ab.

Die Hoffnung, gleich zum Weltcupauftakt eine Top-Ten-Platzierung zu erreichen, zerschlug sich dann im zweiten Durchgang jäh. Die 24-Jährige von der Ostalb wollte zu viel und musste sich mit enttäuschenden 73,5 m und am Ende Rang 18 zufrieden geben.

Zweites Springen am Samstag

Vielleicht kehrt die Konstanz im zweiten Springen an diesem Samstag zurück, wenn Anna Rupprecht ab 12 Uhr in Nischni Tagil erneut auf der Schanze steht.

Auch Rupprechts Degenfelder Vereinskollegin, die lange verletzte Olympiasiegerin Carina Vogt, will sich in diesem Winter wieder an das Weltcupgeschehen herantasten. Als Einstieg hat sie zunächst einmal den Continental-Cup gewählt. Der führt sie kommende Woche gleich auf die Olympiaschanze nach Peking.

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