Annika Seefeld beim SkySnow in der Sierra Nevada

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Annika Seefeld beim Skyrunning-Weltcup in der Sierra Nevada.

Die "baggert" sich als beste Deutsche durch den Schnee auf Rang 6

Granada.

4300 Meter Streckelänge, 950 Höhenmeter und eine spektakuläre Zielankunft auf 3050 Metern über dem Meeresspiegel waren die faszinierenden Eckpunkte der ersten Veranstaltung der weltweiten Skyrunning-Serie im spanischen Granada. Die Vertikal-Veranstaltung im Skigebiet der Sierra Nevada hatte nach der großen Höhe noch eine besondere Schwierigkeit zu bieten. Das komplette Rennen fand auf Schnee statt.

Im Februar ist die Laufsaison natürlich noch recht jung, aber die Straßdorfer Bundeswehrsoldatin von den Gebirgsjägern in Bayern freute sich trotzdem riesig über die Nominierung zu dieser Weltcup-Veranstaltung. Mit vielen schnellen Skilanglauf-Einheiten in den Wochen davor holte sie sich eine gute Ausdauerhärte und viel Kraft im Oberkörper, was bei diesem Rennen, das mit Stöcken gelaufen wurde, sehr vorteilhaft war.

Das ultraharte Rennen verlief dann auch absolut zufriedenstellend für die 24-jährige. "Den Mutigen gehört die Welt. Schnell beginnen und dann nicht langsamer werden!" Mit diesem Motto "baggerte" sich Annika Seefeld in schnellen 49.07 min das Skigebiet empor und konnte sich als schnellste deutsche Starterin über einen starken 6. Platz freuen. Mit 2.36 min Rückstand auf die Siegerin aus Schweden und nur 58 sec Rückstand auf den Bronzerang,  den sich eine spanische Läuferin sicherte. "Das war sicher eines der härtesten Läufe, die ich je gemacht habe. Teils tiefer Schnee und Steigungen bis 30 Prozent forderten von allen das Letzte", freute sich die Athletin am Ziel über ihr gutes Abschneiden. Es war auf jeden Fall ein gelungener Einstieg in die Trail-Running Saison 2022.

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