ASA beim Pokalschwimmen in Fulda gut gestartet

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Das ASA-Team in Fulda: Von links, hinten: Elena Perez-Kelke, Carolin Morassi, Miriam Merkel, Tom Gentner, Johanna Gölder. Vorne: Darija Schiele, Vivien Jocham, Vanessa Dambacher.

Athleten der Aalener Sportallianz kehren mit vielen Bestzeiten und einem neuen Vereinsrekord nach Hause.

Fulda.

Acht Schwimmerinnen und Schwimmen der Aalener Sportallianz starteten beim Pokalschwimmen in Fulda, da hier die Langstrecken 800m und 1500m Freistil geschwommen werden konnten. „Das ist mir jetzt im Herbst bei einigen sehr wichtig“, kommentierte Trainer Peter Rothenstein seine Entscheidung für eine weite Anreise. Ein Vereinsrekord purzelte. Carolin Morassi schwamm 26,92sek auf 50m Freistil und viele neue Bestzeiten wurden von allen aufgestellt, Endläufe geschwommen und fast alle Rennen wurden unter den Top 10 platziert.

 Trotz stark reduziertem Training, auf Grund vom Ausbildungsabschluss, ließ Carolin Morassi den Vereinsrekord über 50m Freistil purzeln. Die 27 Sekundenmarke fiel, und der neue Rekord steht bei 26,92sek. Eine weitere Bestzeit konnte sie über den 50m Schmetterlingssprint erzielen und schwamm 28,84sek. Über 100m Schmetterling bestritt sie den Endlauf in 1:03,50min.

Ebenfalls für den Schmetterlingsendlauf qualifizierte sich die erfahrene 18-Jährige Vanessa Dambacher. Sie schwamm mit Bestzeit von 1:06,83min in den Endlauf. Auch über 100m Freistil stand sie mit 58,98sek im Endlauf  - knapp eine halbe Sekunde über ihre Bestzeit. Mit 1:10,12min über 100m Rücken, eine Nebenstrecke von ihr, stellte sie eine weitere Bestzeit auf und stand fünfmal auf dem Podest. Seit vielen Jahren ist sie eine Garantin für Podestplätze auf den Sprintstrecken.

Tom Gentner schwamm einen guten Endlauf über 100m Rücken, in 1:08,36min, am Ende fehlten nur 36 Hundertstel zur Bestzeit. Zum ersten Mal bestritt er die beiden langen Strecken 800m und 1500m Freistil auf der Kurzbahn (25m). Über 800m blieb er deutlich unter 10min und schlug nach 9:49,48min an. Gleichmäßige Züge und eine ruhige Wasserlage sind wichtig auf der langen Beckenstrecke 1500m. Über diese Strecke konnte Tom Gentner ebenfalls überzeugen und belegte den 3. Platz im Jahrgang 2007 in einer tollen Zeit von 18:55,64min. „Da will ich beim nächsten Mal schneller sein“, war sein Kommentar nach dem Rennen. Die kurzen Freistilstrecken 50m und 100m schwamm er jeweils eine halbe Sekunde schneller als bisher und gewann Bronze in 28,16sek und Gold in 1:01,37min.

Eine weitere Schwimmerin der ASA schwamm sich ins Finale über 100m Rücken, mit 1:10min war Darija Schiele im Endlauf gesetzt. Sieben weitere Rennen hatte sie auf dem Programm und nahm insgesamt 5 Silber- und Bronzemedaillen mit nach Aalen. Die Ergebnisse der kurzen Strecken gefielen Trainer Peter Rothenstein gut. „Zumal sie seit Saisonbeginn mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Auf den längeren Strecken merkt man schnell einen Trainingsrückstand“, kommentierte ihr Trainer die Leistungen.

Die langen Strecken nahm sich auch Johanna Gölder vor. Die 16-jährige startete zum ersten Mal auf der Kurzbahn über die längste Beckenstrecke 1500m und 800m Freistil. Sie kam sehr gut damit zu Recht und gewann Gold in tollen 18:59,18min. Über 800m Freistil schwamm sie mit gleichmäßigen Durchgangszeiten ebenfalls eine sehr gute Zeit von 9:55,28min und landete auf Platz 3. Auf allen Kraulstrecken war sie sehr gut unterwegs und holte noch einige Bestzeiten. „Bei ihr zeigt sich das Athletiktraining“, sagte Peter Rothenstein.

Auch Vivien Jocham ist ebenfalls gern auf den ausdauernden Langstrecken unterwegs und so stand sie dreimal auf dem Bronzepodest, 200m , 400m und 800m Freistil und viermal schrammte sie knapp am Podest vorbei. Über die beiden Rückenstrecken 100 und 200m sprang sie in Fulda ins Wasser und kam beides Mal auf den undankbaren vierten Platz. „Aus vollem Training heraus, schwamm sie nah an ihre Zeiten heran“, lobte sie ihr Trainer.

Im Jahrgang 2004 war Miriam Merkel sechsmal gemeldet und verbesserte viermal ihre seitherigen Bestzeiten und belegte zweimal den zweiten und einmal den dritten Platz, die sie alle über ihre Lieblingsdisziplin Brust gewann.

Die Jüngste im ASA-Team, Elena Perez-Kelke, (Jahrgang 2006) verbesserte zweimal ihre Bestleitungen und war bei sechs Starts immer unter den ersten sechs in den Ergebnislisten platziert.

Zwei weiblich Staffeln über 4x50m Freistil und 4x50m Lagen konnten sich zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte November in Wuppertal qualifizieren. „Toll ist das!, dass es wieder für die Quali reicht, obwohl wir eine neue Besetzung mit jüngeren Schwimmerinnen eingesetzt haben, freute sich das Team mit ihrem Trainer. Beide Staffeln standen auf dem Bronzepodest und hier konnte nochmals Carolin Morassi mit ihrem Vereinsrekord über 50m Freistil ,26,92sek überzeugen und mit fliegendem Start die 50m Brust in guten 34,72sek sprinten. Sie blieb nur 2 Zehntel über dem Vereinsrekord von Ines Walter von 34,52sek aus dem Jahr 2013. Auch Johanna Gölder schwamm ihre 50m Freistil mit fliegendem Start in guten 28,50sek und Vanessa Dambacher schmetterte 50m in 28,80sek, zwei Zehntel über Bestzeit, ebenso Darija Schiele sprintete 50m Freistil in 28,78sek, zwei Zehntel über Bestzeit. „Tolles Freistil und Lagen-Quartett für die Deutschen“, freute sich auch Dietmar King, Abteilungsleiter der ASA-Schwimmer.

Dieser Wettkampf wurde aus vollem Training heraus geschwommen, dies bedeutet, dass die Sportler nicht so erholt waren, wie wenn das Trainingspensum zu einem Höhepunkt reduziert wird. Trainer Peter Rothenstein zieht nun die Rückschlüsse aus den Ergebnissen und wird das Training in den nächsten Wochen danach ausrichten.

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