ASA-Nachwuchs holt zahlreiche Medaillen

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Von links: Valentin Gölder, Mira David, Marcia Jimenez, Emil Gölder, Lara David, Magnus Engelhard.

Beim Muggele-Cup in Schwäbisch Gmünd zeigen sich die Sportler gut vorbereitet.

Schwäbisch Gmünd. Die Leistungsgruppe 2 und 3 der Schwimmabteilung der Aalener Sportallianz trat in Schwäbisch Gmünd beim Muggele-Cup an. Dort wurden 14 Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer von ihrer neuen Trainerin Ute Rothenstein und von Miguel Morgado betreut.

Durch den vorausgegangenen Trainerwechsel in der LG 2 müssen sich die jungen Schwimmer erst an die veränderten Trainingsumfänge gewöhnen, wie auch an die neue Form des Trainings, meinte Peter Rothenstein zu den Ergebnissen. Trotzdem waren dieTrainer mit den Leistungen zufrieden.

Viel Wettkampferfahrung und ebenso viele Medaillen wurden vom jungen ASA-Team gesammelt. 32 Medaillen bei insgesamt 61 Starts gab es an Edelmetall für die ASA. Fünf goldene, 12 silberne und 15 bronzene Medaillen gingen nach Aalen.

In jedem Rennen wurde der 13-jährige Valentin Gölder mit Gold oder Silber belohnt. Sechs Rennen und sechs Zeitverbesserungen waren seine Ausbeute. Er bestritt Rennen in den Lagen Brust, Freistil und Lagen, ein vielseitiger Schwimmer mit viel Potenzial.

Eine ähnliche Bilanz, zeigte die 10-jährige Mira David, mit fünf Rennen und fünf Medaillen. Zweimal, über 100m Rücken und 100m Freistil, steigerte sie ihre Bestleistungen.

Erfolgreiche neue Sportler

Sechs Starts, fünfmal Medaillen und vier Bestleistungen waren die Ausbeute von Leon Peter. „Unsere neue Schwimmerin aus der Ukraine, Arina Monastyrska, hatte einen starken Auftritt und konnte sich bei vier Meldungen jeweils deutlich verbessern und wurde mit Silber und dreimal Bronze belohnt“, freute sich Trainerin Ute Rothenstein. Auf Grund einer Hörbehinderung ist es im Training nicht immer leicht für sie und ihre Trainerin zu kommunizieren, umso höher sind ihre Leistungen einzuschätzen.

Mit einem Medaillenset plus einer weiteren Bronzemedaille fuhr Julia Merkel nach Hause. Sie gewann im Jahrgang 2009 die Wertung über 200m Lagen, in 2:53,20 min. Auch über Brust machte sie auf der 100m Strecke 11 Sekunden gut, schwamm 1:30,74min und gewann Bronze. Sie hat ein sehr gutes Potenzial auf allen Strecken.

Die gleichaltrige Lara David hat gezeigt, dass auch in ihr noch deutlich mehr steckt. Silber und Bronze gab es über 200 m Lagen und 200 m Rücken. Zum ersten Mal über 200 m Rücken unter drei Minuten, in 2:57,98 min und mit Silber belohnt.

Von Wettkampf zu Wettkampf entwickelt sich Marco Ditz immer besser und steigerte auch in Gmünd seine Bestzeiten bei drei Starts. Die 100 m Schmetterling in 1:22 min, zum ersten Mal geschwommen, zeigen auch, dass er noch um einiges schneller kann.

Training zeigt Wirkung

Gewonnen hat Magnus Engelhard sein Rennen über 200 m Brust im Jahrgang 2010 und über 100 m Lagen schwamm er Bestzeit. Drei Rennen standen bei ihm auf dem Programm. Im Jahrgang 2011 gab es für Emil Gölder zwei Bronzemedaillen und Bestzeiten über 100 und 200 m Freistil. Silber gab es für die ein Jahr ältere Annika Schmid. Sie schwamm 100 m Lagen in Bestzeit und ebenfalls 200 m Freistil in neuer Bestleistung.

Der 14-jährige Niklas Stauß ließ sich Bronze für seine Zeit über 100 m Lagen umhängen und freute sich über Bestzeiten über 50 m Freistil, 50 m Brust und 200 m Freistil. Diese Strecke schwamm er um fünf Sekunden schneller als seither, mit 2:43,91 min wurde er in Gmünd gestoppt. Seine Schwester Alina (Jahrgang 2011) hatte am Ende vier neue Bestleistungen stehen und hatte sich immer um mehrere Sekunden auf ihren Strecken Lagen, Rücken und Freistil verbessert.

Hoffnung auf Training

Die beiden gleichaltrigen Athletinnen (14 Jahre), Leonie Schmid und Marcia Jimenez hatten je fünf Starts und kamen immer ganz knapp an ihre Bestzeiten heran.

Alle Schwimmer ziehen im Training, beim Wettkampf toll mit, sagten die Trainer. „Wollen wir hoffen, dass die Bäder offen bleiben und wir kontinuierlich weiter trainieren und uns steigern können“, wünschen sich Trainer, Schwimmer und Verantwortliche.

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