ASA-Schwimmer sind auf einem guten Weg

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Die Aalener Sportallianz mit (hinten von links): Julia Merkel, Dimitri Pavlovski, Leonie Schmid, Sanja Bork, Marco Ditz, Elena Perez-Kelke, Daniil Bachtinov, Tom Gentner, Ana Perez-Kelke, Oliver Hummel, Matthias Oppold, Benedikt Uhl, Johanna Gölder, Trai

27 Sportler testeten sich beim Langbahn-Schwimmfest in Untertürkheim.

Stuttgart. Ein Team von 27 ASA Schwimmerinnen und Schwimmern war beim Internationalen Winterschwimmfest von Stuttgart Nord in der Traglufthalle in Stuttgart-Untertürkheim am Start. Für die zweite Leistungsgruppe der ASA war dies ein Testwettkampf vor dem Höhepunkt Ende März beim Schwaben-Cup.

Gute Ergebnisse zeigten die Jüngsten im Team. Sie wurden erst vor kurzem in die zweite Leistungsgruppe aufgenommen und konnten das Trainerteam Jack Newman, Miguel Morgado und Peter Stich, mit den gezeigten Leistungen, sehr überzeugen. Viele Schwimmer hatten ihren letzten Wettkampf beim Spion-Cup im Oktober im Aalener Hallenbad. Die erste Leitungsgruppe startete komplett aus dem harten Training heraus und will im Frühjahr und Sommer bei den verschiedenen Meisterschaften gut abschneiden und schnell schwimmen.

 Durchweg Bestzeiten erzielten die jüngsten ASA-Schwimmer der Jahrgänge 2008 bis 2010. Lara David, zum ersten Mal auf der Langbahn am Start, trug sich sieben Mal mit Mittelfeldplätzen in die Ergebnislisten des Jahrgangs 2009 ein. Über die Lagen Rücken, Freistil und 50 m Schmetterling ging sie ins Wasser. Fünfmal steigerte David Gentner seine Bestleistungen. Über Freistil, Lagen und 50 m Schmetterling war er im Jahrgang 2009 ebenfalls im mittleren Teilnehmerfeld zu finden. Der gleichaltrige Valentin Gölder hatte acht Starts über alle vier Lagenstrecken und konnte sich über 100 m Rücken als 11. in 1:34,25 min platzieren.

Die ein Jahr ältere Marcia Jimenez startete über 100 m Rücken und Freistil. Sie verbesserte zweimal ihre seitherigen Bestzeiten. Isabel Litke hatte sieben Starts im Programm und war über alle drei Bruststrecken (50, 100, 200 m) gut unterwegs. Bei der langen Bruststrecke landete sie auf einem 12. Platz.

In diesen Jahrgangsbereichen ist das Teilnehmerfeld noch enorm groß. Bis zu 50, 60 Teilnehmer waren in den einzelnen Disziplinen, vor allem auf den kurzen 50 m-Strecken, gelistet.

Auch zum ersten Mal auf der Langbahn war Julia Merkel (2009) mit sieben Starts in der Traglufthalle im Wasser. Unter den Top 20 platzierte sie sich über 100 m Rücken mit einer Endzeit von 1:27,09 min. Der 11-jährige Leon Peter schwamm zum ersten Mal 100 m Schmetterling in zwei Minuten und belegte einen guten 15. Platz. Weitere sechs Starts in allen vier Lagen kamen dazu. Fünfmal sprang Leonie Schmid (2008) ins Becken und freute sich jedes Mal über ihre Bestzeiten. Ein weiterer neuer Schwimmer in der LG 2 ist Niklas Stauß (2008). Er absolvierte sechs Starts über Freistil, Rücken und Brust und schwamm überall Bestzeiten.

Das Trainer-Team war froh, dass die Neulinge gut mit diesen Wettkampfbedingungen zurecht kamen und nach fast vier Monaten wieder einen Wettkampf absolvierten. Jetzt heißt es fleißig weitertrainieren, Fehler verbessern, um dann beim Schwaben-Cup Ende März erneut viele Bestzeiten zu schwimmen.

Im Jahrgang 2006, konnte Marco Ditz sich über die Rückenstrecken 50 und 100 m auf die Plätze 10 und 12 schwimmen in 35 sek beziehungsweise 1:18 min. Elena Litke, ein Jahr älter, zeigte gute Leistungen über drei Bruststrecken. Sie wurde 5. über 50 m Brust in 38,98 sek, 8. über 100 m Brust in 1:28,17min und 7. über 200 m in 3:27,42 min. Dimitri Pavlovski und Quirin Pecher, beide gleicher Jahrgang 2007, waren ebenfalls vielseitig in allen Lagen dabei. Pavlovski wurde zweimal 10. über 50 m und 200 m Rücken.

Für die Leistungsgruppe 1 war es ein Wettkampf zur Überprüfung des Leistungsstandes. Danill Bachtinov steigerte sich erneut viermal und platzierte sich auf den Plätzen 5,6 und 10 über 200 m, 50 m und 100 m Brust in 34,66 sek, 1:17,87 min und 2:52,33 min). Sanja Bork (2008) erzielte fünf neue Bestzeiten und war auf allen vier Freistilstrecken unterwegs. Vanessa Dambacher nahm bei jedem Start eine Medaille entgegen.

Rückenschwimmer Tom Gentner verfehlte nur knapp den Bronzerang. Er wurde in 32,95 sek über 50 m Rücken Vierter. Über 200 m Rücken wurde er Fünfter und Achter über 100 m Rücken. Im Jahrgang 2006 startete Johanna Gölder sechsmal und nahm Bronze für ihre 200 m Brust entgegen. Oliver Hummel kam zweimal über seine Lieblingsdisziplinen Brust und Schmetterling nah an seine Bestleistung heran. .

Dreimal freute sich Vivien Jocham über Bestzeiten, über 100 m Schmetterling (1:15,89 min) und Freistilstrecken 100 m und 200 m.

Miriam Merkel schrammte knapp am Medaillenrang vorbei und wurde Vierte über 200 m Brust in 3:11 min und konnte zwei weitere Bestzeiten aufstellen. Zufrieden war Julian Morassi mit 100 m Schmetterling in 1:01,78 min und der 50 m Strecke in 28,00 sek. Matthias Oppold wurde Zweiter über 200 m Brust und Vierter über die Mittelstrecke 400 m Freistil.

Ana Perez-Kelke kam auf Platz 4 über 200 m Freistil und hatte nach 200 m Lagen eine neue Bestzeit von 2:49 min stehen. Ihre Schwester Elena schwamm Bestzeiten von 30,87 sek auf 50 m Freistil und über 200 m Freistil 2:34,50 min. Darija Schiele nahm zweimal Silber und einmal Bronze mit nach Hause, schwamm knapp an ihre Hausrekorde heran.

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