ASA-Schwimmer trumpfen auf

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Johannes Klier, Kaderathlet der Aalener Sportallianz, ist nach langer Trainingspause in Kleinostheim erfolgreich gestartet.

Starkes Aalener Quartett beim Freundschaftswettkampf in Kleinostheim.

Kleinostheim. Wieder konnte ein Wettkampf auf der Langbahn (50m) bei den ASA-Schwimmerinnen und Schwimmern stattfinden. Dieses Mal fuhren vier Wettkämpfer zum Freundschaftswettkampf ins hessische Kleinostheim. Am Start Vanessa Dambacher, Tom Gentner, Johannes Klier und Darija Schiele. Vanessa Dambacher verbesserte erneut ihr 100m-Freistilrennen und blieb eine halbe Sekunde unter der Einminutengrenze. Viermal verbesserte Johannes Klier seine Bestleistungen.

Auf einem guten Weg befinden wir uns mit allen Schwimmern, die derzeit trainieren dürfen, zieht der ASA-Trainer Peter Rothenstein sein erfreuliches Resümee. Auf Grund der Corona-Verordnung dürfen nur diejenigen trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, die mindestens dem Landeskader angehören. Und so gehört seit kurzem der 12-jährige Johannes Klier zum Kader. Nach langer Trainingspause war dieser Wettkampftag seine Premiere. „Etwas nervös, aber im Training sehr fokussiert“, meint Peter Rothenstein über seinen jungen Schwimmer, verbesserte sich Johannes Klier in allen vier Rennen deutlich.

In seiner Lieblingsschwimmlage Brust war er über 100m mit schnellen 1:41,08min in den Wettkampf eingestiegen. Auf der halbierten Strecke schlug er nach 44,50 sek am Beckenrand an. 35,94 sek war er beim 50m Freistilsprint unterwegs. Zu guter Letzt freute er sich über die Verbesserung um 12 Sekunden auf der langen 200m Bruststrecke.

Wieder unter einer Minute

Letzte Woche freute sich Vanessa Dambacher, dass sie zum ersten Mal auf der Langbahn über 100m Freistil unter einer Minute blieb. In Kleinostheim war sie nochmals zwei Zehntel schneller und steht nun mit 59,59 sek in den Ergebnislisten. Trotz der harten Trainingswoche verbesserte sie sich auf ihrer Lieblingsstrecke und zeigt damit, dass sie viel mehr kann.

Ihr erster Start ging über 200m Lagen. Auf der Vielseitigkeitsstrecke blieb sie nur eine halbe Sekunde über ihrer Bestzeit hängen und nach 2:35,03 min war sie am Ziel. Die Freistilsprintbahn war nach 27,80 sek zu Ende. Über die 200m Freistil merkte sie die harte Trainingswoche und schwamm zum Schluss 2:15 min.

Fünf Starts nach hartem Training

Bei ihrer Vereinskameradin Darija Schiele machte sich ebenfalls die harte Trainingswoche bemerkbar. Sie hatte fünf Starts auf dem Programm und war bei ihrem ersten Start über 50m Schmetterling nach 30,41 sek wieder an der Beckenwand. Über die 100m Freistil war sie 1:04,95 min unterwegs. Auch als Rückenschwimmerin im Wasser schlug sie nach 1:14 min über 100 Rücken an. Sie sprintete in der Freistillage die Bahnlänge in 29,13 sek. Zum Abschluss des Wettkampfes sprang sie über 100m Schmetterling ins Wasser und benötigte 1:12 min.

Standortbestimmung

Für Peter Rothenstein war dies ein Testwettkampf bei dem es bei jedem einzelnen um die Standortbestimmung ging und das Training in der Woche davor sehr intensiv geschwommen wurde und teils mit Krafttraining unterstützt wurde.

Somit waren auch bei Tom Gentner keine Bestleistungen drin. Diese werden sich erst in ein paar Wochen niederschlagen. Tom Gentner kraulte die 100m Freistil in 1:08,16 min, sieben Zehntel über Bestzeit. Als Rückenschwimmer ist er immer gern im Wasser und schwamm 100m Rücken in 1:17 min. Den 50m Freistilsprint beendete er in 31,13 sek und über 50m Rückensprint stoppte die Uhr nach 35,84 sek.

Die gezeigten Leistungen zeigen alle nach oben. Weitere tolle Zeiten werden folgen, dessen ist sich ihr Trainer sicher.

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