Aufbruch in eine neue Zeit

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Die Delegierten des Schachbezirks Ostalb beim Verbandstag in Plochingen (von links): Andreas Strohmaier (Alfdorf), Arno Reindl, Bezirksleiter Alexander Ziegler (beide Spraitbach), Benjamin Janko (Schorndorf), Sören Pürckhauer (Sontheim), Stefan Häußler (Leinzell), Michael Kurz (Spraitbach), Wernfried Tannhäuser (SGEM Gmünd), Jürgen Leis (Aalen) und Tim Kurz (Spraitbach).

Frischer Wind mit neuem Präsidenten und neuen Funktionären im Schachverband Württemberg.

Stuttgart. Lange Zeit war unsicher, ob der Verbandstag 2021 in Plochingen wie geplant als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte. Doch dann sanken die Coronazahlen und mit „ggg“ (der Schachverband hatte extra einen Testbus organisiert) und den entsprechenden Hygienemaßnahmen konnten die 90 Delegierten in die dortige Stadthalle einziehen. Alle freuten sich darüber, ihre Schachkollegen wieder in echt erleben zu dürfen.

Es war allen Teilnehmern bewusst, dass an diesem Tage wichtige Weichen für die Zukunft des Schachverbands gestellt werden würden.

Nach den Grußworten – hier meldete sich auch der Präsident des Deutschen Schachbundes, Ullrich Krause, online zu Wort – ging es nach den Berichten der Funktionäre und deren Entlastungen zu den Neuwahlen. Für den scheidenden Präsidenten Armin Winkler (acht Jahre Präsident, davor acht Jahre Vizepräsident) wurde der junge Carsten Karthaus (zuvor Verbandsspielleiter) ins Amt gewählt, der mit seinen Ideen dem Schachsport für die Zukunft neue Impulse geben möchte. Insgesamt wurde etwa die Hälfte aller Funktionen neu besetzt, darunter auch die des Referenten für Breiten- und Freizeitschach. Hier hatte der 80-jährige Walter Pungartnik 34 Jahre erfolgreich gewirkt (28 davon gleichzeitig als Vizepräsident).

Nach dem nun folgenden zweistündigen Ehrungsteil – hier wurde auch der Spraitbacher Online-Mannschaft gratuliert, die den ersten Platz in der Deutschen Schach-Online-Liga erspielt hat, ging es an die Neuordnung der Regelungen und Satzungen. Hier wurde unter anderem eine neue umfangreiche Schiedsrichterordnung beschlossen. Der neue Schiedsrichterobmann, Amaru Juscamayta (war schon Schiedsrichter bei den 32. Staufer-Open 2020), wies darauf hin, dass Vereine mit mehr als zwei Mannschaften (und mindestens eine davon in der Bezirksliga) bis 2025 einen ausgebildeten Schiedsrichter haben müssen. Allerdings sollten die Vereine mit der Anmeldung zur Ausbildung zügig beginnen, da die Ausbildungskapazitäten des Verbands begrenzt sind und gegen Ende der Frist nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können. ta

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