Aufeinandertreffen ehemaliger Topteams

Der TSGV Waldstetten spielt am Samstag gegen den SC Stammheim.

Waldstetten. Der TSGV Waldstetten empfängt an diesem Samstag (15.30 Uhr) den SC Stammheim.

Dank des knappen Erfolgs im Nachholspiel unter der Woche gegen den TSV Weilimdorf, haben die Gäste die Abstiegszone mit nun 16 Punkten verlassen können und belegen aktuell Rang zwölf. Die Mannschaft von Mirko Doll hat gerade einmal einen Zähler mehr auf dem Konto, der aktuell Platz zehn bringt.

Waldstettens Trainer Mirko Doll hat die Landesliga schon vor Wochen als sehr ausgeglichen analysiert: „Die Liga ist auch wesentlich enger als unsere Verbandsliga. Dort trennt sich schon ein wenig die Spreu vom Weizen, sowohl oben als auch unten. Das sehe ich aktuell in unserer Liga noch nicht.“ Und so empfängt also der Zehnte den Zwölften. Seiner Elf attestierte der Löwen-Coach nach dem 2:2 beim TSV Neu-Ulm ein „super Spiel über 75 Minuten. Zwei individuelle Fehler aber haben dazu geführt, dass wir wie aus dem Nichts in Rückstand geraten sind“, blickt Doll noch einmal zurück. Doch auch die positive Seite wollte er bei seiner Kritik nicht vergessen, zumal sein Team ein ganz anderes Gesicht zeigte als noch eine Woche zuvor. „Dass wir nach diesen beiden Nackenschlägen den Kopf wieder hochbekommen haben, war schon charakterstark.“

Wer im Heimspiel auflaufen kann, ist wieder einmal noch nicht ganz geklärt. Simon Fröhlich hat eine starke Fußprellung, die ihn schon in Neu-Ulm zum Zuschauen verdammte. Ob er es schafft bis Samstag, wollte Doll noch offenlassen.

Serkan Özgür und auch Philipp Ebner, die lange mit muskulären Beschwerden ausgefallen waren, haben wieder Probleme. Auch diese beiden Akteure sind noch fraglich. Dazu quält sich Ralph Molner laut Doll von Woche zu Woche – für einen Einsatz aber hat es noch immer gereicht. Beim Gegner hat er Parallelen zum TSGV ausgemacht. „Beim Abbruch in der vergangenen Saison war Stammheim Zweiter, zählte zu den Topteams, ähnlich wie wir. Jetzt befinden wir uns beide eher in der Grauzone der Liga. Es ist einfach unglaublich schwierig, wenn in dieser Liga der Kader nicht breit genug ist“, schätzt Doll den kommenden Gegner als einen auf Augenhöhe ein.

Waldstetten beendete die Saison bekanntermaßen nach neun Spielen, hatte da aber bereits mit 18 Punkten mehr auf dem Konto als in dieser (17) nach zwölf Spielen. Auffällig bei den kommenden Gästen ist die harmlose Offensive: Mit acht eigenen Treffern führt man dieses Klassement an, hat gar noch weniger Treffer erzielt als Schlusslicht Deizisau.

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