Auftakt im Hexenkessel

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Am Samstag startet die Saison für die Herren des KC Schrezheim, hinten von links: Christian Winter, Srdan Sokac, Fabian Lutz, Andrè Szautner, Fabian Böhm. Vorne von links: Trainer Wolfgang Lutz, Sven Frenzel, Thomas Schweier, Kai Hornung, André Gubitz.

Die Männermannschaft des KC Schrezheim mit Trainer Wolfgang Lutz erwartet eine spannende Spielzeit mit vielen heimstarken Gegnern.

Der KC Schrezheim startet am kommenden Samstag in die neue Saison der 2. Bundesliga. Schweißtreibende Wochen und mehrere Testspiele sind vorüber – die KC-Herren sind bereits auf der Zielgeraden der Saisonvorbereitung angekommen. Kurz vor dem Rundenstart zeigt sich Trainer Wolfgang Lutz erfreut über Ehrgeiz und Disziplin seiner Mannen, mahnt aber auch zur Geduld. Am vergangenen Wochenende ging es im Trainingslager in Schrezheim um den Feinschliff für die kommenden Aufgaben.

Schwerer Auftakt

Gleich zu Beginn der Saison geht es für den letztjährigen Vizemeister in den Schwarzwald. Zum Aufsteiger und gleichzeitigen Meisterschaftsfavoriten, dem SKC Unterharmersbach. Dort erwartet die Sportkegler ein echter Hexenkessel, im vergangenen Jahr musste an dieser Stelle selbst der Erstligist und Nachbar KC Schwabsberg im Pokal die Segel streichen. Mit dem frisch gekürten Vizeweltmeister im Sprint und Nationalspieler Axel Schondelmaier, den französischen Nationalspielern Frederic Koell und Julien Schmitt sowie Pascal Dräger stehen vier absolute Topspieler im Aufgebot des SKC Unterharmersbach. Trotz dieser Vorzeichen wird sich der KC nicht vorzeitig geschlagen geben und versuchen, durch seine geschlossene Mannschaftstärke zumindest einen Punkt aus dem Schwarzwald zu entführen.

Doppelte Heimpremiere

Eine Woche später steigt dann die "doppelte Heimpremiere" gegen die SG Wolfach-Oberwolfach im Kegeltreff am Kloster. Zusätzlich zum Ligaspiel am Samstag, kommt es durch die Auslosung der ersten Runde im DKBC-Pokal bereits am Freitag zu einem Kräftemessen beider Mannschaften vor heimischem Publikum.

Neuzugang André Gubitz

Der Kader hat sich im Vergleich zur erfolgreichen Vorsaison nur auf einer Position verändert. Nach dem Abgang von Matthias Arnold zum Ligakonkurrenten SSV Bobingen konnte die entstandene Lücke durch den Zugang von André Gubitz vom SSV Warmensteinach gut geschlossen werden. Gubitz hat sich sofort in die Mannschaft integriert und mit sehr starken Leistungen in den Vorbereitungsspielen gegen Stuttgart-Kaltental und Victoria Bamberg auf sich aufmerksam gemacht.

Wir müssen zunächst an uns arbeiten und selbst in die Spur kommen.

Wolfgang Lutz Trainer KC Schrezheim

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut und alle Spieler sind verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen. Somit haben Trainer Wolfgang Lutz und Mannschaftskapitän Christian Winter bereits am ersten Spieltag "die Qual der Wahl". Im Laufe der Saison wird sicher jeder Spieler seine Einsätze bekommen und einen wichtigen Teil zum Mannschaftsergebnis beitragen können.

Blick auf die Konkurrenz

Die meisten Gegner in der 2. Bundesliga kennen die Schrezheimer bereits aus dem vergangenen Jahr. Hinzu kommen der Erstligaabsteiger KRC Kipfenberg sowie die starken Aufsteiger vom SF Friedrichshafen und der bereits genannte SKC Unterharmersbach. Auch die letztjährigen Verfolger aus Bobingen und Regensburg konnten sich weiter verstärken. Insgesamt bewegen sich viele Teams auf hohem Niveau und sind zugleich sehr heimstark. Somit ist diese zweite Liga vermeintlich "die stärkste" der vergangenen Jahre.

"Unser Ziel muss es sein, uns von Beginn an im oberen Tabellendrittel festzusetzen und besonders bei den Heimspielen keine unnötigen Federn zu lassen", so lautet die Intention von Trainer Wolfgang Lutz, der zugleich aber vor überzogenen Erwartungen warnt: "Wir müssen zunächst an uns arbeiten und selbst in die Spur kommen, bevor wir uns mit unseren Gegnern beschäftigen können."

Es ist also schwer, zu sagen, wohin die Reise für den KC Schrezheim in dieser Saison führen wird. Gerade als Vizemeister darf man keinen Gegner unterschätzen und muss Woche für Woche konzentriert zu Werke gehen, um wichtige Punkte zu sammeln. Der breite Kader und die Erfahrungen aus den Vorjahren lassen jedoch erneut auf eine erfolgreiche Saison der Schrezheimer Kegler hoffen.

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