Auslöser Eriksen: Erste Hilfe Kurs beim TSV Ellwangen

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Die Ellwanger Volleyballer nutzen die Winterpause und trainieren Erstehilfemaßnahmen für den Ernstfall. DRK-Notfallsanitäter und Teammitglied der Virngrundrecken Linus Liss schult seine Teamkollegen, was getan werden muss, wenn es ernst wird. Nicht nur a

Vor dem ersten Spiel nach der Winterpause erhält das Team eine Schulung für Ernstfall

Ellwangen. Die Virngrundrecken aus Ellwangen schlagen an diesem Samstag um 19 Uhr zum ersten Heimspiel der Rückrunde gegen die Volleyballer des TSV Georgii-Allianz Stuttgart 2 in der Rundsporthalle auf. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung der 2G+ Regelung.

Doch vor dem Start des Ligabetriebs nutzten die Ellwanger Volleyballer die Winterpause und trainierten Erstehilfemaßnahmen für den Ernstfall. DRK-Notfallsanitäter und Teammitglied der Virngrundrecken Linus Liss schulte seine Teamkollegen, was getan werden muss, wenn es ernst wird.

So brachte Linus Liss der Mannschaft um Trainer Martin Pfitzer die Grundlagen und das Basiswissen der Reanimation und der Anwendung eines Defibrillators bei. Im Rahmen des Einsatzes von AED Defibrillatoren werden Ersthelfer angeleitet, nach der Defibrillation die Herzdruckmassage durchzuführen. Die unverzügliche und kombinierte Durchführung beider Maßnahmen, nach Eintritt des Notfalls, sichert dem Betroffenen die bestmöglichen Überlebenschancen (bis zu 75%).

Anlass gab der Vorfall des dänischen Nationalspielers Christian Eriksen, der einer plötzlichen Herzattacke inmitten eines Fussballspiels der letztjährigen Europameisterschaft im Juni gegen Finnland in Kopenhagen ausgesetzt war. Auch die Verantwortung der Mannschaft gegenüber allen Mitspielern, Fans und allen weiteren Freunden des gepflegten Volleyballsports bewegte die TSV-ler sich außerhalb der Halle weiterzubilden.  

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