Bei Timo Müller streikt der Kreislauf

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Zuerst eine Videoanalyse, dann 105 Minuten Spiel auf dem Platz: Die Frühschicht dauert rund drei Stunden.

Aalen. Uwe Wolf hat es durchgezogen: Der Trainer des VfR Aalen hat am Sonntagmorgen mit seinen Profis trainiert - samt der U19. Und die Einheit hatte es in sich: Los ging's um 5 Uhr, exakt 2:15 Stunden später durften die Kicker in den Feierabend.

Kurz nach 4 Uhr war für einige Profis die Nacht vorü ber. „Alle Spieler waren pünktlich um 5 Uhr da“, sagt Wolf, der dann um 5:30 Uhr mit einer 60-minütigen Videoanalyse zum Spiel in Pirmasens startete. Es folgte eine kurze Besprechung, danach ging es direkt raus auf dem Platz. Matthias Layer, Tim Grupp, Gino Windmüller, Daniel Stanese, Leon Volz, Alessandro Abruscia und Mark Müller durften auslaufen und regenerieren, weil „sie in puncto Einsatzbereitschaft alles gegeben haben“, so Wolf. Der Rest spielte Zehn gegen Zehn - unter verschärften Bedingungen. Insgesamt 135 Minuten dauerte die Einheit draußen mit Aufwärmen. Zu viel für U19-Spieler Timo Müller. Er bekam Kreislaufprobleme, kippte um - und musste pausieren.

Immerhin: An diesem Montag dürfen die Spieler ausruhen. Regeration und Behandlung steht auf dem Trainingsplan. Am Dienstag geht's dann auf dem Platz weiter, und ab Mittwoch erwartet Uwe Wolf drei Tage lang 10 Probespieler, die potenzielle Neuzugänge sein sollen. Vorausgesetzt, sie bringen die Einstellung mit, die der neue Trainer verlangt. Alexander Haag

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