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Benjamin Bilger krönt seine Aufholjagd mit Titel

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Benjamin Bilger.
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Über Wunschspieler, Erfolgstrainer und Personalnot.

Viel Zeit zum Feiern und Erholen hat der Meistertrainer nicht. Michael Schiele und auch dessen Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann sehen großen Verbesserungsbedarf im Kader von Eintracht Braunschweig. Sieben, acht Neuzugänge will der Fußballlehrer aus Dorfmerkingen holen, um realistische Chancen auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu haben. Vor allem in der Offensive sieht der Aufsteiger großen Handlungsbedarf - auf sämtlichen Positionen. Und da soll Schiele auch einen gebürtigen Aalener auf der Liste stehen haben: Fabio Kaufmann, aktuell in Diensten des Karlsruher SC. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim VfR Aalen, außerdem sind sie 2019 zusammen mit den Würzburger Kickers in die 2. Liga aufgestiegen. Der 29-Jährige bringt die Erfahrung von 100 Zweitligaspielen (7 Tore) mit.

Erst den damaligen Landesligisten TSG Hofherrnweiler, jetzt den Bezirksligisten JC Donzdorf: Auch Benjamin Bilger hat den nächsten Verein zur Meisterschaft geführt. Dabei hatte der türkische Club nach 12 Spieltagen 9 Punkte Rückstand auf den 1. FC Eislingen und sogar 15 Punkte auf den jetzigen Zweitplatzierten VfL Kirchheim. „Das war schier uneinholbar“, sagt der Trainer rückblickend. Was folgte sei eine „außergewöhnliche Erfolgsserie“ gewesen. Insgesamt 18 Partien in Folge blieben die Donzdorfer ohne Niederlage. Der finale Schritt war nun ein souveränes 4:0 gegen den TSV Neckartailfingen.

Der VfR Aalen hat den nächsten Vertrag verlängert. Diesmal ist's kein Kicker, sondern der Physiotherapeut. Stoyan Nedkov Aleksiev bleibt auf unbefristete Zeit beim Regionalligisten. Der 42-Jährige war zuvor in Bulgarien bei den Erstligisten Ludogorez Rasgrad und Levski Sofia im Einsatz und hat dort jahrelang internationale Erfahrung gesammelt. Aleksiev wurde nach der Winterpause verpflichtet, nachdem das Thema zunehmend für Kritik sorgte. Wochenlang forderte der damalige Trainer Uwe Wolf öffentlich einen Physio, es gipfelte sogar in einen Spielerstreik. „Stoyan ist ein absoluter Gewinn für den VfR Aalen. Er leistet eine sehr gute und professionelle Arbeit und ist auch innerhalb der Mannschaft sehr gut integriert und angesehen“, sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore .

Eine Verpflichtung, das wünschen sich auch die Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd. Noch immer fehlt den Regionalliga-Frauen ein Trainer für die neue Saison. Und zudem ein schlagkräftiges Team. Zumal zwei Leistungsträgerinnen nun ihren Abschied bekannt gegeben haben. Lena Liss und Franziska Rettenmaier verlassen die DJK und suchen zur Saison 2022/2023 eine neue Herausforderung. Die Gmünder gehen nun offensiv an das Thema Neuzugänge ran. Am kommenden Montag halten die Mädels ein offenes Probetraining ab. Ab 19 Uhr dürfen in der Gmünder Großsporthalle alle vorspielen, die „Bock auf Volleyball haben“, sagt die stellvertretende Abteilungsleiterin Lisa Denzinger .

Zurück zum Fußball: Der 1. FC Heidenheim bekommt weitere Verstärkung aus der eigenen Jugend. Elidon Qenaj (19) wird ab der kommenden Saison für die Profimannschaft des Zweitligisten auflaufen. Der großgewachsene Mittelstürmer, der zuletzt mit zwei Toren zum entscheidenden 3:2-Auswärtssieg der U19 beim FC Bayern München und damit erheblich zum Bundesliga-Klassenerhalt beigetragen hat, erhält einen Vertrag bis zum Sommer 2023.

Alexander Haag

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