Bernd Maier wird Trainer beim TSV Waldstetten

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Bernd Maier

Der Ex-Fußballprofi und ehemalige Trainer der SG Bettringen wird Nachfolger von Mirko Doll.

Waldstetten.

Nach der Trennung von Mirko Doll ist es das Ziel der Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten TSGV Waldstetten gewesen, zum Trainingsauftakt einen neuen Übungsleiter präsentieren zu können. Nun waren der Sportliche Leiter Markus Diezi, Teammanager Edgar Fischer und Abteilungsleiter Klaus Schmid doch wesentlich schneller bei ihrer Arbeit: mit Bernd Maier schließt ein Übungsleiter die Vakanz, der auf der Ostalb kein Unbekannter ist. „Bernd war unser Wunschkandidat, die Gespräche sind sehr positiv gewesen, da waren wir auf Anhieb auf einer Wellenlänge“, freut sich Diezi, schnell und noch vor den Feiertagen einen Nachfolger präsentieren zu können. Maier schlägt in dieselbe Kerbe: „Das ging alles recht schnell, ich habe mich in den Gesprächen sehr wohlgefühlt und schnell gespürt, dass das Kribbeln wieder da ist.“ Beide Seiten visieren eine Zusammenarbeit über den Sommer 2022 hinaus an.

Erste Trainererfahrungen sammelte er als Co-Trainer beim 1. FC Normannia Gmünd, damals noch in der Oberliga. Danach begann er seine Lehrerausbildung. Der Pädagoge wohnt in Adelmannsfelden mit seiner Frau und seinen zwei Kindern und ist als Lehrer in der Ellwanger Buchenbergschule angestellt. Maiers letzte langjährige Station war die SG Bettringen, mit der er einige Erfolge feiern konnte, unter anderem zwei Landesligaaufstiege sowie den zweifachen Gewinn des Bezirkspokals. Maier hat aber auch als Aktiver eine beeindruckende Karriere vorzuweisen, war über zehn Jahre Profifußballer und unter anderem am Wunder vom SSV Ulm beteiligt, mit dem er damals von der Regionalliga bis in die Bundesliga aufgestiegen war. Sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga kommt er insgesamt auf fast 100 Einsätze. Von 2003 bis 2007 spielte er beim VfR Aalen, von 2007 bis 2010 dann noch beim 1. FC Heidenheim. Mit letzterem stieg er in die 3. Liga auf, sein Trainer schon damals: natürlich Frank Schmidt.

Maier hat im vergangenen Jahr eine Fußballpause eingelegt, stattdessen viel mit seiner Familie unternommen. Bei seinem Sohn hat er noch die Fußballspiele verfolgt, dazu die Faustballspiele seiner Tochter, ansonsten hat er vom Fußball abgeschaltet. Deswegen spricht er auch vom Kribbeln, dass nun wieder da sei. „Die Zeit mit meiner Familie war schön und hat gutgetan. Nach den Gesprächen mit dem TSGV weiß ich nun aber auch, dass etwas gefehlt hat“, freut sich Maier schon auf seinen Dienstantritt bei und mit der Mannschaft. Vorher steht erst einmal das allgemeine Kennenlernen auf dem Programm. Mit Peter Frömmel werde er sich noch vor den Feiertagen zusammensetzen, um sich gegenseitig kennenzulernen und natürlich weitere Infos einzuholen. „Die Vorrunde verlief recht wechselhaft und sicherlich nicht nach dem Geschmack des TSGV. Was die Mannschaft imstande ist zu leisten, hat sie beispielsweise mit einem 3:0 über den Tabellenführer Geislingen bewiesen. Das zeigt mir das Potenzial, das unbestritten ist“, sagt Maier. Und genau da soll der neue TSGV-Trainer, der seinem Vorgänger Mirko Doll „einen super Job über viele Jahre“ attestierte, anknüpfen. „Bernd bringt die Persönlichkeit, nötige Erfahrung und Fachexpertise mit, um die weitere Entwicklung der Mannschaft positiv zu gestalten. Wir sind sehr froh, dass wir Bernd von unserem Verein und unserem Konzept überzeugen konnten“, sagt Schmid. Man sei sich sicher, dass es der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt sei, „um die Entwicklung der Mannschaft positiv zu gestalten.“

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