Bis zu sieben Absteiger sind möglich

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Der TSB Gmünd startet am 18./19. September in eine äußerst anspruchsvolle Saison.

Seit zwei Wochen hat Trainer Dragos Oprea seine Schützlinge wieder um sich versammelt. Nun haben die Handballer des TSB Gmünd auch endlich das Fernziel für ihre harte Trainingsarbeit fest vor Augen: Am Wochenende 18./19.September 2021 soll die neue Runde in der Oberliga Baden-Württemberg beginnen. Zudem kehrt mit der HSG Konstanz II ein alter Bekannter in die Liga zurück, wenn auch nicht freiwillig.

Hochdramatisch war der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga – und hatte auch eine direkte Auswirkung auf die Oberliga. Die HSG Konstanz gewann zwar ihre letzten beiden Saisonspiele, kämpfte letztendlich aber vergebens um den Klassenverbleib. Da Konkurrent TV Emsdetten nun beim VfL Lübeck-Schwartau (32:27) seine Hausaufgaben erledigte, blieb der Konstanzer 33:30-Heimerfolg über die Rimpar Wölfe wertlos. Besonders bitter für die Handballer vom Bodensee: Ihr bitterer Gang in die Drittklassigkeit hat gleichzeitig den Zwangsabstieg der eigenen U23 zur Folge. Diese war erst vor einem Jahr in die 3. Liga aufgestiegen.

Somit entspricht die Oberliga mit künftig 16 (statt wie bisher 18) Mannschaften wieder ihrer eigentlichen Sollstärke. Zuvor waren der TSV Neuhausen/Filder sowie die TSG Söflingen am Grünen Tisch als Drittliga-Aufsteiger ermittelt worden, die Neckarsulmer Sport-Union hatte bereits im Dezember aus wirtschaftlichen Gründen ihren Rückzug angekündigt. Knallhart wird die neue Runde ohnehin: Denn die Anzahl der Abstiegsplätze (mindestens zwei, maximal sieben) ist abhängig von der 3. Liga. Da sich dort in der noch einzuteilenden Südstaffel wohl ausschließlich Teams aus Baden-Württemberg tummeln werden, steigt auch eine Klasse tiefer die Spannung.

Los gehen soll es ab dem 18. und 19. September 2021. Das Saisonende ist gemäß dem kürzlich beschlossenen Rahmenterminkalender auf den 28.Mai 2022 fixiert. Um die 30 Spieltage auszutragen, wird es bis auf eine kurze Weihnachtspause (20.Dezember – 14.Januar) sowie mögliche Ausweichtermine an Ostern keine Verschnaufpause geben. Denn in allen Staffeln auf Verbandsebene gehen die Planungen zum aktuellen Zeitpunkt noch von einer normalen Spielsaison in Hin- und Rückspiel aus. Damit müsste der TSB auf seinen Auswärtsfahrten 3676 Kilometer zurücklegen.

Ob sich die Planungen in drei Monaten aber auch wirklich in die Praxis umsetzen lassen, muss sich noch zeigen. „Eventuell erneut notwendige Verschiebungen müssen wieder an das aktuell geplante Ende der Spielsaison angehängt werden“, heißt es in der Verbandsmitteilung lapidar. Die Situation habe sich immerhin dahingehend ein bisschen vereinfacht, dass der Deutsche Handballbund nun die Anwendung der Quotientenregelung grundsätzlich ermöglicht, wenn jedes Team mindestens die Hälfte seiner Spiele absolviert hat.

Die Gegner des TSB Gmünd:

TSV Heiningen (29 Kilometer Entfernung), SV Fellbach (42 km), TSV Schmiden (45 km), TSV Zizishausen (52 km), TV Bittenfeld II (53 km), TSV Weinsberg (87 km), SG H2Ku Herrenberg (88 km), HC Neuenbürg (100 km), TV Weilstetten (128 km), TVS 1907 Baden-Baden (155 km), TSV Birkenau (185 km), TuS Schutterwald (196 km), TuS Steißlingen (208 km), HSG Konstanz II (226 km), SG Köndringen/Teningen (244 km)

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