Bittere Niederlage im Endspiel

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Volleyball Regionalligist Mads Ostalb empfängt Fellbach II.
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Die Chancen der SG MADS auf den Klassenerhalt sinken nach der 2:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten SV Fellbach 2.

Aalen.

Die SG MADS hat ihr erstes Endspiel gegen den Abstieg gegen den direkten Konkurrenten SV Fellbach 2 mit 2:3 (25:19, 25:12, 23:25, 23:25, 10:15) verloren. Dabei konnte die MADS nur mit 6 Spielern antreten, da weiter drei Spieler wegen Corona fehlen.

„Andere haben zwölf Spieler im Kader und sagen Partien wegen einiger Coronafälle ab, wir spielen dann mit sechs Spielern“, monierte Trainer Frieder Henne vor der Partie. Doch das Häuflein Aufrechter, darunter mit Niklas Bareiß ein Jugendspieler auf der Diagonalposition, kam sofort gut ins Spiel. Bareiß machte den ersten Punkt des Spiels, die SG ging dann 4:2 in Führung. Annahme und Abwehr um Lukas Schmid und Jürgen Anciferov standen gut, das Spiel war dann ausgeglichen. Beim 14:12 und 16:12 konnte sich MADS erstmals etwas absetzen, Jonas Brenner war im Mittelangriff von den Gästen nicht zu bremsen, die Aufschläge kamen gut, der Spielaufbau war sicher. Bei 18:12 nahm Fellbachs Trainerin die zweite Auszeit. Doch die SG brachte den Satz mit 25:19 sicher ins Ziel.

MADS beherrscht den Gegner

Auch Satz zwei begann zunächst ausgeglichen, dann begann der Angriff der SG MADS variabel die Punkte zu machen Zuspieler Dominik Kelsch verteilte die guten Bälle aus Annahme und Abwehr genau und MADS dominierte den Satz sicher. Über 9:6, 13:7, 18:8 holten sich die Gastgeber den Satz mit 25:12. Fellbach schien am Boden.

Unerklärlicher Bruch im Spiel

Zu Beginn des 3. Satzes stellten die Gäste um, der bisherige Zuspieler Köder wurde zum Diagonalangreifer und sollte mit zum bestimmenden Mann der weiteren Partie werden. Der Satz begann wieder ausgeglichen, doch der SVF kam besser ins Spiel, MADS konnte dagegen den bisherigen Druck nicht aufrecht erhalten. In allen Elementen ließ man nach. Bis 14:14 war der Satz ausgeglichen, dann konnte sich Fellbach immer eine kleine Führung erarbeiten. Bei 19:22 setzten sich die Gäste ab, konnten gar 19:24 in Führung gehen. Durch starke Aufschläge von Jürgen Anciferov und einem Block von Max Schwebel kam MADS auf 23:24 heran, doch dann setzte Bareiß einen Angriff knapp ins Aus zum 23:25.

Auch Satz 4 war zu Beginn ausgeglichen, aber Diagonalangreifer Köder war von der SG nicht in den Griff zu bekommen, der Angriff des SV wurde insgesamt stärker. Fellbach konnte sich nach 12:11 Führung der MADS zum 13:17 und 18:22 absetzen, dann kamen die Gastgeber durch Blockaktionen und Aufschläge wieder auf 21:22 heran. Köder bekam beim SVF die letzten Bälle und punktete, während bei MADS nur Anciferov noch durchkam. Der Satz ging 23:25 an Fellbach.

Überhaupt nicht ins Spiel kam MADS im entscheidenden Tie-Break. 0:2 und 2:4 ging Fellbach in Führung, beim Seitenwechsel hieß es 4:8. Erst bei 7:12 nahm Trainer Henne die erste Auszeit, ohne Erfolg. Fellbach spielte den Satz routiniert und sicher zum 15:10 und 3:2-Sieg zu Ende.

Kleines Wunder ist nötig

Nun muss für MADS am kommenden Samstag gegen TSV Stuttgart 2 unbedingt ein klarer Sieg her, um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Danach geht es noch gegen Tabellenführer Karlsruhe und den Zweiten BEG United.

SG MADS: Jürgen Anciferov, Lukas Schmid, Max Schwebel, Jonas Brenner, Niklas Bareiß, Dominik Kelsch; Trainer: Frieder Henne, Johannes Eller.

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