Blaskic will Alibi-Ausreden nicht gelten lassen

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Anthony Coppola (rotes Trikot) erzielte trotz guter Tempo-Laufwege bei der Auftaktniederlage gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen keine zählbaren Treffer für sein Team
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Fußball, Verbandsliga Die Gmünder Normannia empfängt am Samstag, 14.30 Uhr den SV Fellbach im Schwerzer. Wieder auf Kunstrasen.

Schwäbisch Gmünd.

Man könne mal einen schlechten Tag erwischen - auch als Mannschaft. „Aber dann erwarte ich wenigstens Einsatzbereitschaft“, sagt Normania-Cheftrainer Zlatko Blaskic. Die 0:2-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Calcio Echterdingen habe man „zu billig hingenommen.“ An diesem Samstag sollen seine Spieler gegen den Tabellendreizehnten SV Fellbach beweisen, dass sie es besser können. Anpiff auf dem Kunstrasen im Normanniastadion ist um 14.30 Uhr.

Und um es gleich vorweg zu nehmen. Auch gegen Fellbach werden die Normannen vermutlich auf ihre torgefährlichen Stürmer Alexander Aschauer und Felic Bauer verzichten müssen. Der Trainingsrückstand von Bauer, der erst jetzt wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, sei einfach noch zu groß, um ihn gleich aufzubieten. Zumindest in der Startelf werde Bauer kaum stehen, erklärt Blaskic. Das gelte auch für Goalgetter Alexander Aschauer, der sich noch im Aufbautraining befindet. Dabei wurden gerade diese Beiden gegen Calcio Echterdingen schmerzlich vermisst. Doch Blaskic will dies nicht als Alibi für die Niederlage gelten lassen. „Es sind andere da, die dann in die Bresche springen und ihren Einsatz rechtfertigen müssen“, sagt er. Auch an diesem Samstag wird die Aufgabe, Tore zu schießen, also vornehmlich wieder auf Jermain Ibrahim, Patrick Fossi & Co. zukommen. Er denke aber, so Zlatko Blaskic über Positionsänderungen nach.

Inwieweit dabei auch die Rückkehr von Luca Molinari, der nach seiner Gehirnerschütterung - und falls Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Wacker sein Okay gibt - eine Rolle in diesen Überlegungen spielen wird, wird sich zeigen.

Fakt sei jedenfalls, so Blaskic: „Ich erwarte eine Reaktion von der gesamten Mannschaft. So wie wir gegen Calcio aufgetreten sind, können wir es nicht noch einmal machen. Wir waren viel zu brav und haben uns vom aggressiven Auftreten der Echterdinger viel zu einfach den Schneid abkaufen lassen.“

Schauplatz des Geschehens wird auch an diesem Samstag wieder der Kunstrasenplatz im Normanniastadion sein. Dass es auf diesem engen Geläuf schwierig ist, eine kompakt stehende Abwehr zu knacken, ist dem Normannia-Trainer bewusst. „Wir müssen Lösungen finden und uns mehr Chancen herausspielen“, fordert er von seiner Mannschaft. Eine weitere Niederlage würde für den Tabellensechsten ein weiteres Abrutschen in der Tabelle bedeuten.

Kracher steigt in Hofherrnweiler

Der Ostalbkracher der Verbandsliga steigt übrigens an diesem Samstag (14.30 Uhr) beim Tabellenfünften Hofherrnweiler, der den viertplatzierten Nachbarn TSV Essingen empfängt.

Wir waren viel zu brav.“

Zlatko Blaskic, Cheftrainer Normannia Gmünd

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