Bricht der Bann der SG Bettringen?

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Der Aufsteiger SG Bettringen hat die ersten drei Spiele in der Landesliga verloren und will endlich punkten.

Im zweiten Heimspiel empfängt die noch punktlose SG Bettringen am Sonntag (15 Uhr) den SV Bonlanden.

Bettringen. Auch nach dem dritten Saisonspiel hat die SG Bettringen den Platz als Verlierer verlassen. Beim SV Waldhausen kassierte der Landesliga-Aufsteiger eine 0:3-Niederlage, die bisherige Ausbeute von 2:8-Toren und null Punkten ist ernüchternd. Zumindest auf den ersten Blick. Denn: „Für Außenstehende scheint es das klare und erwartete Bild zu sein“, sagt Steffen Mädger. „Ein Aufsteiger, für den die Landesliga eine Nummer zu groß ist“, fügt der SGB-Trainer hinzu, um dieser Behauptung aber gleich zu widersprechen. „Letztendlich ist es das jedoch nicht.“

Schließlich wurde den Bettringern in Waldhausen der eigentliche Führungstreffer wegen einer Abseitsposition aberkannt. Die nachträgliche Videoanalyse habe jedoch bewiesen, „dass uns das reguläre 1:0 genommen worden ist“, so Mädger. Hinzu kamen drei vergebene gute Chancen. Daraus zieht Steffen Mädger folgenden Schluss: „Ich glaube, dass wir das nicht ganz so schlecht machen.“

Nach wie vor sehr ärgerlich seien „die einfachen Fehler, bei denen wir unsere Gegner einladen. Die müssen wir unbedingt abstellen. In der Landesliga darf das einfach nicht passieren“, weiß der SGB-Trainer. Hinzu komme das bis dato fehlende Spielglück: „In der vergangenen Saison standen wir oben und hatten immer wieder das Quäntchen Glück. Nun stehen wir unten und das Glück haben andere. Aber dieses Glück müssen wir uns verdienen.“

Vielleicht schon gegen den SV Bonlanden, der wie der SV Waldhausen noch ungeschlagen ist. „Der SV Bonlanden wird uns alles abverlangen“, betont Mädger die Tatsache, dass der nächste etablierte Landesligist auf die Bettringer wartet. „ Wir freuen uns sehr. Einfach wird es jedoch nicht.“ Zumal die Personalsituation weiterhin sehr angespannt ist. Die Ausfallliste ist und bleibt lang, mit Ralph Molner, Klemens Möldner, Christian Strobel, Max Berghaus, Kenny Spengler, Yannick Seitzer, Marcel Knödler und Tino Reichelt werden am Sonntag acht Spieler fehlen.

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