Bundestrainer verzichtet auf Kai Häfner

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Kai Häfner

Der Gmünder ist für die beiden Länderspiele im November nicht nominiert.

Schwäbisch Gmünd. Bislang war er eine feste Größe in der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Umso überraschender ist die Nachricht, dass Bundestrainer Alfred Gislason die beiden Länderspiele gegen Portugal (5. November) und Luxemburg (7. November) ohne Rückraumspieler Kai Häfner (32) bestreiten wird.

„Vielleicht überrascht dieses Aufgebot Außenstehende - für uns ist die Nominierung nur konsequent. Dieser Kader spiegelt aktuelles Leistungsvermögen und Perspektive wider“, so begründete Alfred Gislason am Montag seine Nominierungen. „Wir möchten mehr in die Breite kommen, neue Konkurrenz schaffen und in der Auswahl flexibler werden. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit dieser Mannschaft.“ Kai Häfner vom Bundesligisten MT ist nicht der einzige namhafte Spieler, den Gislason nicht berücksichtigt. So fehlen beispielsweise auch das langjährige Torwart-Gespann Andreas Wolff und Silvio Heinevetter. Neu dabei sind dafür beispielsweise Spielmacher Julian Köster vom Zweitligisten VfL Gummersbach oder Rückraumspieler Hendrik Wagner vom Zweitligisten Eulen Ludwigshafen. Insgesamt stehen fünf Neulinge im deutschen Aufgebot gegen Portugal.

Die Laufbahn von Kai Häfner begann beim TSB Gmünd, ehe er 2006 zum TV Bittenfeld wechselte. Über Frisch Auf Göppingen, HBW Balingen-Weilstetten und den TSV Hannover-Burgdorf kam der 32-Jährige im Jahr 2019 zur MT Melsungen. Sein Länderspiel-Debüt feierte der Rückraumspieler am 15. April 2010 gegen Dänemark. Inzwischen hat der Gmünder 108 Länderspiele absolviert und über 220 Treffer erzielt.

Ob weitere Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft hinzukommen, ist derzeit ungewiss. Alexander Haag

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