Corona - und die unsichere Lage

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Symbolbild, Krise im Fußball wegen Corona, Coronavirus, Sars-CoV-2, Covid-19, Deutschland
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Was wäre wenn? Eine Wertung der Saison erfolgt, wenn mindestens 50 Prozent der Mannschaften 50 Prozent der Spiele absolviert haben. Ein Überblick in den Ligen.

Ostalbkreis

Wenn die Fußballsaison jetzt abgebrochen werden würde, wären zwei Vereine besonders betroffen: Die SF Dorfmerkingen würden aus der Oberliga absteigen und der TSV Essingen in der Verbandsliga als Vierter nicht aufsteigen.

Die vierte Corona-Welle hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Die Rufe in der Politik nach weiteren Kontaktbeschränkungen und härteren Maßnahmen werden immer lauter. Somit stellt sich auch wieder die Frage – wie geht es im Sport weiter? Allein am vergangenen Wochenende sind aufgrund der neuen 2G-Plus-Regelungen zahlreiche Fußballspiele in der Region abgesagt worden. Droht nun etwa eine neuerliche Unterbrechung oder gar ein Abbruch? Der WFV möchte dieses Szenario vermeiden: „Wir sind immer noch guter Hoffnung, dass wir die Saison regulär zu Ende spielen können. Wir haben die Hinrunde ziemlich gut durchgebracht und viele Staffeln sind jetzt schon regulär in der Winterpause“, so Heiner Baumeister, Pressesprecher des WFV. Falls es aber doch nicht mehr weitergehen sollte, könnte die Saison gewertet werden, wenn: „Mindestens 50 Prozent der Mannschaften einer Staffel 50 Prozent ihrer Spiele absolviert haben“, erklärt Baumeister.

So ist derzeit die Lage in den Ligen von der Oberliga bis zur Kreisliga B IV:

Oberliga: 16 der 20 Mannschaften haben nun die Hälfte der Spiele absolviert. Tabellenführer ist aktuell der SGV Freiberg (46 Punkte). Auf Platz zwei, der für die Aufstiegsrelegation berechtigt, folgen die Stuttgarter Kickers (41 Punkte). Die Sportfreunde Dorfmerkingen rangieren auf dem 17. Tabellenplatz (16 Punkte) - und würden absteigen.

Verbandsliga: Alle Mannschaften haben bereits 19 der möglichen 38 Spiele beendet. Der FC Holzhausen (41 Punkte) belegt den Platz an der Sonne, punktgleich mit dem FSV Hollenbach. Das Ostalb-Trio TSV Essingen (36 Punkte), 1. FC Normannia Gmünd (32 Punkte) und die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (32 Punkte) belegen die Plätze vier, fünf und sechs. Damit würden alle drei kommende Saison in der Verbandsliga spielen. Besonders bitter ist das für den TSV Essingen, der in der vergangen abgebrochenen Saison als Verbandsliga-Spitzenreiter nicht aufstieg, da zu wenig Spiele absolviert wurden, um die Saison zu werten.

Landesliga: 15 der 19 Teams haben die Hinrunde beendet. Tabellenführer ist der SC Geislingen (37 Punkte), aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ist der TSV Oberensingen Zweiter in der Landesliga. Der SV Waldhausen (34 Punkte) belegt einen starken dritten Platz und hat nur drei Punkte Rückstand auf das Spitzen-Duo. Der TSGV Waldstetten (24 Punkte) ist Neunter, punktgleich mit dem Elften SV Neresheim. Beide Mannschaften stehen nicht auf den Abstiegsrängen.

Bezirksliga: Zwölf der 18 Mannschaften haben die Hinrunde absolviert. Die SG Bettringen (39 Punkte) ist derzeit Spitzenreiter. Der FV 08 Unterkochen und die TSG Nattheim lauern mit jeweils 37 Punkten. Auf den Abstiegsplätzen befinden sich der SSV Aalen (17 Punkte), der FC Spraitbach (15), die Sportfreunde Lorch (14), der TV Steinheim (6)und der TSV Großdeinbach (2).

Kreisliga A I: Elf der 17 Mannschaften sind fertig mit der Hinrunde. Ganz oben steht mit 38 Punkten der FC Durlangen, vier Punkte Rückstand hat der Zweitplatzierte TV Straßdorf. Den Abstiegsrelegationsplatz nimmt derzeit der TV Lindach (16 Punkte) ein. Auf den Abstiegsplätzen sind der 1. FC Stern Mögglingen (12), 1. FC Germania Bargau II (9) und der SV Lautern (8).

Kreisliga A II: Zehn der insgesamt 18 Teams haben die Hinrunde gespielt. Die Sportfreunde Dorfmerkingen II (39 Punkte) grüßen von ganz oben, den zweiten Platz belegt die Union Wasseralfingen (34). Der TV Bopfingen (20) rangiert aktuell auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Direkt absteigen würden folgende Mannschaften: der SC Unterschneidheim (19), die TSG Abtsgmünd (11), die Sportfreunde Rosenberg (9) und der SV Wört (5).

Kreisliga B I: Alle Vereine haben mehr als die Hälfte der Saison gespielt. Spitzenreiter ist aktuell der TSGV Rechberg (30 Punkte). Auf Platz zwei und drei sind punktgleich der SV Pfahlbronn und der TSV Mutlangen (je 25 Punkte).

Kreisliga B II : Alle Teams haben 13 der 26 Spiele absolviert. Die TSF Gschwend (33 Punkte) sind Tabellenführer, dahinter lauern punktgleich (je 32 Punkte) die SGM Hohenstadt/Untergröningen und der TSV Essingen II.

Kreisliga B III: Elf der 13 Mannschaften haben exakt 50 Prozent der Saisonspiele bestritten. Das Maß der Dinge ist dabei der FC Röhlingen, der alle Spiele gewonnen hat und souverän mit 36 Punkten die Liga anführt. Den zweiten Platz belegt die SGM Neunheim/Rindelbach (29).

Kreisliga B IV: Die gesamte Liga hat genau die Hälfte der Saison hinter sich gebracht. Der SV Elchingen ist Spitzenreiter (28 Punkte), dahinter folgen punktgleich (je 27 Punkte) der SV DJK Nordhausen/Zipplingen und der SV Lippach.

Wir haben die Hinrunde gut durchgebracht.“

Heiner Baumeister, Pressesprecher WFV

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