Das Los entscheidet über den Aufstieg in die 3. Liga

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Dragos Oprea, Chefcoach des TSB Schwäbisch Gmünd, geht mit seinem Team in der kommenden Saison wieder in der Oberliga an den Start.

Oberligisten einigen sich nicht, wer neben Neuhausen/Filder in die 3. Liga aufsteigen soll.

Schwäbisch Gmünd. Der TSB Gmünd hatte im März zunächst sein Interesse bekundet, dann aber aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen doch auf eine verbindliche Meldung für die Aufstiegsrunde zur 3. Liga verzichtet. Bereuen werden es die „Jets“ keinesfalls, denn nun ist das kurioseste Szenario eingetreten: Statt wie erhofft in Play Off-Spielen fällt die Entscheidung um die beiden Aufstiegsplätze in lebhaften Diskussionen und letztlich sogar in der Lostrommel.

Köndringen/Teningen oder Söflingen?

Die nur noch vier aufstiegswilligen Mannschaften – TSV Neuhausen/Filder, SG Köndringen/Teningen, TV Bittenfeld II sowie TSG Söflingen – wurden vergangene Woche zu einer Online-Lagebesprechung eingeladen, nachdem das Kultusministerium einer zeitnahen Durchführung einer Aufstiegsrunde eine Absage erteilt hat. Einig war man sich ziemlich schnell, dass der TSV Neuhausen/Filder in die 3. Liga zurückkehren darf. Zur Frage, wer der zweite Aufsteiger sein soll, gab's keine Einigung. Am 1. Mai soll deshalb das Los zwischen Köndringen/Teningen und Söflingen entscheiden.

„Wenn schon aufsteigen, dann nur auf dem sportlichen Wege“, so lautete das Credo vom Sportlichen Leiter des Handball-Oberligisten TSB Gmünd, Jürgen Rilli, schon vor wenigen Wochen, als der TSB sein zunächst bekundetes Interesse an einem möglichen Drittliga-Aufstieg wieder zurückgezogen hatte.

Für den TSB Gmünd zählt jetzt nur der Blick nach vorne. Statt der bislang 18 Teams wird die künftige BWOL-Staffel (Baden-Württemberg-Oberliga) nur noch 15 oder 16 Teams umfassen. Die Neckarsulmer Sport-Union hatte bereits im Dezember aus wirtschaftlichen Gründen ihren Rückzug angekündigt, um drei Klassen tiefer in der Landesliga einen Neustart anzugehen. Das einzige Fragezeichen steht noch hinter der HSG Konstanz, die derzeit auf dem drittletzten Rang und damit auf einem Abstiegsplatz der 2.Bundesliga rangiert. Sollte sich der Proficlub vom Bodensee an den verbleibenden zehn Spieltagen nicht mehr retten, so hätte dies den Zwangsabstieg der Konstanzer U23 aus der 3. Liga Süd in die BWOL zur Folge. ns

Das Teilnehmerfeld für die BWOL-Saison 2021/22: SG Köndringen/Teningen oder TSG Söflingen, SV Fellbach, HV Neuenbürg 2000, TSV Zizishausen, TVS 1907 Baden-Baden, TSV 1866 Weinsberg, TV Weilstetten, TSB Gmünd, SG H2Ku Herrenberg, TSV Birkenau, TuS Steißlingen, TV Bittenfeld I, TSV Schmiden 1902, TuS Schutterwald, TSV Heiningen 1892, (HSG Konstanz II – im Falle des Abstiegs der HSG Konstanz I aus der 2.Bundesliga).

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