Das nächste Derby steht an

+
Beim FC Normannia kommt's zum Derby.

Normannia Gmünd empfängt am Samstag (15 Uhr) im Schwerzer die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, die Mannschaft der Stunde.

Schwäbisch Gmünd.

An diesem Samstag um steht in der Verbandsliga das bislang zweite Ostalb-Derby der Saison an. Der 1. FC Normannia Gmünd trifft auf die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, die mit fünf Siegen in Serie im Gepäck zur Normannia reisen wird. Anstoß ist um 15 Uhr.

Nach sieben absolvierten Saisonspielen hat die Normannia bislang elf Punkte gesammelt und rangiert auf dem siebten Tabellenplatz. So bewertet Trainer Zlatko Blaskic die bislang gezeigte Leistung: „Wir erarbeiten uns sehr viele Chancen, sind vor dem Tor aber etwas inkonsequent. Das hat uns vor allem gegen Hollenbach und Heiningen, als wir die Spiele jeweils in der Nachspielzeit verloren haben, das Genick gebrochen. Wenn wir gewonnen hätten, wäre das Fazit des bisherigen Saisonverlaufs sehr gut. Elf Punkte nach sieben Spielen ist in Ordnung.“

Da die Partie gegen Rutesheim am vergangenen Wochenende ausfiel, hatte die Normannia nun viel Zeit sich in Ruhe auf das Ostalb-Derby vorzubereiten. Mit der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach wird die Mannschaft der Stunde zu Gast sein. Zuletzt feierte die Mannschaft von Trainer Patrick Faber fünf Siege in Serie: „Die TSG spielt effektiven Fußball mit viel Leidenschaft. Den dritten Platz haben sie sich hart erarbeitet – das ist einfach der Lohn der guten Arbeit, die sie machen.“ Blaskic erwartet ein körperbetontes Spiel: „Wir müssen dagegenhalten und die Chancen, die wir bekommen, konsequent nutzen. Dazu dürfen wir nicht mit dem Kopf durch die Wand. Ganz wichtig wäre, nicht in Rückstand zu geraten“, erklärt Blaskic.

Exakt ein Jahr ist Patrick Faber nun Trainer bei der TSG Hofherrnweiler. Nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen Hollenbach übernahm er am 17. September 2020 das Amt von Benjamin Bilger. Die TSG war mit nur einem Punkt nach sechs Spielen Tabellenletzter.

Lediglich ein Jahr später sieht die Welt in der Aalener Weststadt komplett anders aus: Nach acht absolvierten Saisonspielen 17 Punkte, Rang drei und nur ein Punkt Rückstand auf Spitzenreiter SSV Ehingen-Süd, der allerdings erst sieben Spiele bestritten hat. Dazu ist die TSG punktgleich mit dem TSV Essingen. Noch vor wenigen Wochen, unmittelbar nach dem 0:5 im Derby gegen Essingen wäre dieses Szenario undenkbar gewesen. Doch im Anschluss an diese deutliche Niederlage startete der starke Lauf. Entsprechend zufrieden ist Trainer Faber mit der aktuellen Situation: „Wir sind mit der Punkteausbeute zum jetzigen Zeitpunkt sehr glücklich - wissen aber, dass diese Saison kein Sprint, sondern ein Marathon wird und die Tabelle nur eine Momentaufnahme ist. Viel wichtiger ist, dass wir eine Entwicklung in der Mannschaft sehen.“

Doch was sind eigentlich die Gründe für diesen Aufschwung? „Die Jungs arbeiten im Training und in den Spielen sehr diszipliniert, und legen eine hohe Intensität und Bereitschaft an den Tag. Unsere Neuzugänge haben sich sehr schnell integriert und die erfahrenen Spieler übernehmen in den entscheidenden Phasen die Verantwortung. So helfen sie auch den zahlreichen jungen Spielern“, so Faber.

Trotz des aktuell starken Laufes sieht Faber seine TSG am Samstag nicht in der Favoritenrolle. Er betont, dass die Normannen über eine große individuelle Qualität in der Mannschaft verfügen – und über einen gefestigten Kern, der schon länger zusammenspielt. „Dementsprechend gehen wir mit Demut an die Sache heran. Wir sind aber auch voller Vorfreude, da wir gezeigt haben, dass wir gegen größere Teams bestehen können“, so Faber weiter.

Beide Teams können nicht in Bestbesetzung antreten. Bei den Gmündern wird Felix Bauer nicht zur Verfügung stehen. Calvin Körner ist nach seiner Verletzung am Sprunggelenk noch nicht soweit – und für Lucas Schuckenböhmer kommt die Partie aufgrund einer Verletzung auch noch zu früh. Aufseiten der TSG wird Marco Ganzenmüller aufgrund seiner Knieverletzung noch sehr lange fehlen. Cornelius Fichtner ist studienbedingt bis Dezember im Ausland.

Wir müssen dagegenhalten und die Chancen konsequent nutzen.“

Zlatko Blasic,, Trainer Normannia Gmünd

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare