Das Risiko war einfach zu groß

  • Weitere
    schließen

Der Böbinger Sven Strähle gibt bei der "Transmaurienne" nach der vierten von insgesamt fünf Etappen auf.

Beim Fünf-Tages-Etappenrennen im französischen Transmaurienne Vanoise, musste der Böbinger Sven Strähle am vorletzten Tag das Rennen aufgeben. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen der Sportverbände, finden nur wenige Rennen statt. So waren auch dieses Jahr bei der "Transmaurienne" Marathon-Weltmeister und Cyclo-Cross-Vizeweltmeister am Start.

Der erster Tag, mit 78 Kilometern und 3200 Höhenmetern, war zugleich die französische Meisterschaft im Marathon. Aus diesem Grund war das Tempo gleich zu Beginn hoch. Strähle landete auf Platz 27. Die zweite Etappe war 50 Kilometer lang, mit 1800 Höhenmetern. Vom Vortag noch müde, fand Strähle erst ab der Hälfte seinen Rhythmus - lieferte dann aber eine Solo-Show ab. Am Ende belegte der Böbinger den 16. Platz.

Die dritte Etappe war ein Cross Country-Rennen über 29 Kilometer. Dabei mussten 1200 Höhenmeter gemeistert werden. Etappe vier, mit 45 Kilometern und 1900 Höhenmetern, sollte Strähles letzte werden. "Nach rund 1000 Höhenmetern und 20 Kilometern, kurz vor der ersten Feedzone, hatte ich mein Rad nicht mehr unter Kontrolle. Ich habe mich erstmal hingesetzt. Aber es ging nichts mehr. Das Risiko war einfach zu groß." Bei der Abschlussetappe agierte Sven Strähle als Betreuer.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

WEITERE ARTIKEL