Das Team des TV Wetzgau

  • Weitere
    schließen
+
Felix Pohl

In diesem Jahr ist alles anders: Das ist der TVW-Bundesligakader – der dieses Jahr ohne Sportler aus dem Ausland auskommen muss.

Ich denke, mit diesem Team sind wir so stark, dass wir eine gute Rolle spielen können", sagt Paul Schneider, wenn er auf die am Samstag für den TV Wetzgau in Hannover beginnende Saison blickt.

Andreas Toba (29): Für den TVW wird Andreas Toba, einer der besten deutschen Kunstturner, nach seiner zum Großteil überstandenen Knöchelverletzung an bis zu vier Geräten an den Start gehen. Lediglich am Boden und am Sprung lässt er noch Vorsicht walten, sind die Kräfte, die bei den Landungen wirken, erheblich, und keiner will einen neuerlichen Bänderriss riskieren.

Helge Liebrich (32): Er ist das, was man getrost den "alten Haudegen" im Wetzgauer Team nennen kann. Allein die gute Laune des Stadtsportlehrers sorgt im Team des TVW stets für beste Stimmung – und zudem war er in der Vergangenheit stets einer der besten im Dress der Gmünder. In diesem Jahr zwingt ihn Corona zu einem Comeback. Zudem wird er auch für die taktischen Maßnahmen bei den Wetzgauern bei den Kämpfen zuständig sein.

Glenn Trebing (20): Der junge Hannoveraner, seit vielen Jahren im Gmünder Team, gilt als eines der größten Talente und wird heranreifen zu einer der wertvollsten Kräfte in der deutschen Nationalmannschaft. Trebing kann an allen sechs Geräten turnen und somit einen großen Teil zu möglichen TVW-Erfolgen beitragen. Zuletzt absolvierte er seine Grundausbildung bei der Bundeswehr.

Valentin Zapf (18): Der Neuzugang ist ein wahres Juwel. Und sein Motto spricht für ihn: "Ich mag es nicht zu verlieren." Daher will er auch dem TVW zu Siegen verhelfen. Der Deutsche Juniorenmeister konnte auch schon international seine Stärke zeigen und landete bei der Weltmeisterschaft des Nachwuchses auf einem tollen achten Platz.

Julius Riedel (21): "Wenn es einfach wäre, würde es jeder machen" – Julius Riedel hat sich ganz dem Sport verschrieben und ist seit Jahren ein wichtiges Mitglied der Wetzgauer Bundesligatruppe. Inzwischen studiert er Sportwissenschaften in Karlsruhe und ist fit für die nächste Saison in der höchsten deutschen Klasse. Riedel ist ein klassisches Eigengewächs aus der Wetzgauer Turnschmiede.

Arne Halbisch (17): Arne Halbisch kommt aus Kirchheim zum TVW und wird hier unter Beweis stellen, dass er mehr als nur das Zeug hat zum Bundesligaturnen. "Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat", so Schneider, der auf die Erfolge Halbischs verweist: Deutscher Juniorenmeister 2019 und 8. bei der WM im Mehrkampf. Carlo Hörr (22): Obwohl erst 22 Jahre alt, gehört Hörr bereits zu den Routiniers in den Reihen des TVW. In seinem zweiten Jahr in der Stauferstadt wird er zu einer der Führungspersönlichkeiten gehören – darauf freut sich sein Coach. Übrigens ist Hörr, der laut eigenen Angaben "keinen Winter und keinen Stress" mag, auch ein sehr guter Klavierspieler. "Das zeigt: Er ist immer auf den Punkt bestens vorbereitet", fasst Paul Schneider zusammen.

Frederik Knaus (21): Wie in den letzten Jahren setzt der TVW an den Geräten Sprung und Boden auf Knaus. Der Medizinstudent konnte aufgrund seines Studiums zwar nicht ganz so häufig trainieren wie gewohnt, doch Gmünd Trainer Paul Schneider ist sich sicher, dass er "für unsere Mannschaft sehr wichtig werden wird." Felix Pohl (24): Der Kirchheimer kam im letzten Jahr nach Gmünd und entwickelte sich zu einem zentralen Faktor in der Mannschaft. Er wird sein Können wie gewohnt am Boden, am Sprung und am Reck zeigen. Apropos Königsgerät Reck: Hier holte sich Pohl 2017 den deutschen Meistertitel bei den Aktiven.

Christian Auer (27): Auer ist der Feuerwehrmann im Kader. Wie in den letzten Jahren werden die Coaches auf ihn setzen, "wenn Not am Mann" ist. Paul Schneider: "Für uns alle ist es enorm wichtig zu wissen, dass wir einen solchen Mann im Hintergrund haben, sollte es zu Ausfällen kommen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar!"

Paul Schneider (66): Er mag es zwar nicht, wenn er nach seinem Alter gefragt wird, jedoch sagt der 66-Jährige in einem Atemzug: "Ich fühle mich viel jünger!" Und das veranlasst ihn, Tag für Tag dafür zu arbeiten, den TVW zum Erfolg zu führen. So wie er es seit den frühen 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts tut. Viele Jahre war Schneider auch Stadtsportlehrer in Schwäbisch Gmünd, gehört aktuell der CDU-Fraktion im Gemeinderat an und freut sich als akribischer Arbeiter auf die Saison - trotz Corona.

Dominik Pfeifer und Axel Steeb: Gemeinsam sind sie beim TVW vor allem für die Taktik in den Kämpfen zuständig - und der kommt im Turnen eine hohe Bedeutung zu. Zu ihnen gehört in diesem Jahr auch Helge Liebrich. Ein starkes Team im Rücken von Trainer Schneider.

Andreas Toba
Helge Liebrich
Glenn Trebing
Valentin Zapf
Julius Riedel
Arne Halbisch
Carlo Hörr
Frederik Knaus
Felix Pohl
Christian Auer
Paul Schneider
Axel Steeb und Dominik Pfeifer

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

WEITERE ARTIKEL