Das Wassergefühl kommt nach der Pause wieder

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Größeres ASA-Team startete in Wetzlar nach Coronapause v.l.n.r Hi: Marco Leipold, Ryan Newman, Oliver Hummel, Julian Morassi Vo: Johanna Gölder, Carolin Morassi, Darija Schiele, Vivien Jocham

ASA-Sportler zeigen bei verschiedenen Wettkämpfen gute Leistungen - zwei starke Neuzugänge.

Aalen. Für die ASA Schwimmer fand in Wetzlar im März 2020 der letzte „gewöhnliche“ Wettkampf statt. Eineinhalb Jahre später startete nun wieder ein achtköpfiges Team unter Corona-Bedingungen im hessischen Wetzlar. Etliche von ihnen waren nach dieser langen Pause erstmals wieder auf Wettkampf. Es fehlen viele Trainingskilometer im Wasser, auch im Landtraining ist noch viel aufzuholen, so dass dieser Wettkampf auf der Langbahn lediglich der Orientierung galt, was in den kommenden Wochen aufzuarbeiten ist.

Zwei ASA-Neuzugänge Johanna Gölder und Oliver Hummel konnten sich mit Bestzeiten in die Vereinslisten eintragen.

Zwei starke Neuzugänge

In diesem Sommer wechselte die 15-jährige Johanna Gölder von Augsburg nach Aalen und konnte bei ihren vier Starts jeweils ihre persönlichen Zeiten um einiges Verbessern, somit war es für sie ein gelungener Einstieg im ASA-Team. Zum ersten Mal unter 30 Sekunden auf der 50 m-Freistil-Sprintstrecke schlug sie nach 29,79 sek an. Als Achte mit 2:51,21 min zeigte sie, dass sie 200 m Lagen gut schwimmen kann. 100 m kraulte sie in guten 1:07,71 min und bei ihrem letzten Start über 50 m Schmetterling war sie nach 34,18 sek im Ziel.

Oliver Hummel, der ebenfalls im Sommer von Ulm nach Aalen wechselte und die Mixed-Staffeln bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaft (DKM) in Wuppertal gut verstärken konnte war für sechs Starts gemeldet. Platz vier erreichte er über 100 m Schmetterling in schnellen 1:01,81 min. 50 m sprintete er in der Kraullage in 26 sek und wurde Fünfter, Sechster wurde er in 50m Brust in 33,08 sek. Beide Neuzugänge haben noch einiges an Entwicklungsmöglichkeiten und lassen für die Zukunft hoffen. Weitere Ergebnisse des 17-Jährigen waren: 100 m Freistil in 57,72 sek, 50 m Schmetterling in 27,43 sek und 100 m Brust in 1:14,85 min.

Der Brustschwimmer Marco Leipold steigerte seine persönliche Bestzeit auf der 50 m Sprintstrecke in Brust auf 32,47 sek. Vor kurzem wurde er bei den Deutschen Mastersmeisterschaften vierter in der AK 25 über diese Strecke, in der Zeit von 32,56 sek. Einen weiteren undankbaren vierten Platz belegte er in guten 1:13,87 min bei den deutschen Masters.

Ebenfalls zweimal Vierter wurde bei den Deutschen Mastersmeisterschaften Matthias Oppold in der AK 25. Über die längeren Distanzen war er am Start. Bei 200 m Brust stieg er nach 2:49,30 min aus dem Braunschweiger Becken und bei 200 m Lagen schwamm er eine Zeit von 2:33,22 min.

In Wetzlar ist Ryan Newman nach langer Coronapause über 50 m Schmetterling mit Bestzeit von 29,11 sek in das Wettkampfwochenende eingestiegen. Sonst als Rückenschwimmer im Becken unterwegs, schwamm er über 200 m Rücken auf Platz zwei in 2:24,32 min, 100 m Rücken in 1:03,33 min und 50 m Rücken in 28,95 sek, nur eine halbe Sekunde über seiner Bestzeit. In Wetzlar sprintete er 50 m Kraul in 25,90 und 10 0m Kraul in 56,04 sek, jeweils nur fünf Zehntel von seinen persönlichen Rekorden entfernt.

Auch Julian Morassi hatte viele Monate kein Wassertraining. Er konnte an seine Rekordmarken heranschwimmen und war mit fünf Starts in Schmetterling, Freistil und Brust gemeldet. Das fehlende Wassertraining beziehungsweise das Wassergefühl verliert sich leider unheimlich schnell, sagte Trainer Peter Rothenstein zum gesamten Team. „Und nun wollen wir nach vorne schauen“, fügte er hinzu.

Blick nach vorne richten

Vivien Jocham startete in Wetzlar als einzige Aalenerin über die Freistillangdistanz 800 m und wurde Achte im Gesamtfeld. Nur sechs Zehntel war sie am Ende über die kräfteraubende 200 m Schmetterling an ihrer Bestzeit von 2:53,45 min vorbei geschwommen. Über 100 m Freistil schwamm sie 1:05,97 min, 50 m Freistil in 30,34 sek, 50 m Schmetterling in 34,89 sek.

Am nächsten ihren Bestzeiten kam Darija Schiele über 50 und 100 m Freistil, in 28,88 sek und 1:04,10 min. Mit 30,40 sek belegte sie den 3. Platz über 50 m Schmetterling und hatte noch jeweils 100 m Rücken und Schmetterling geschwommen.

Für das ASA-Team bedeutete der Wettkampf am Saisonbeginn eine Überprüfung des derzeitigen Leistungstandes und so wurden auch die Ergebnisse von Carolin Morassi eingeordnet, die mit fünf Starts und auf Nebenstrecken im Einsatz war.

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